Hurrikan „Ida“ beeinflusst Wetter in Europa – und bringt Spätsommer nach Deutschland

Hurrikan „Ida“ hat in Louisiana für Zerstörungen und Überflutungen gesorgt.

Hurrikan „Ida“ hat in Louisiana für Zerstörungen und Überflutungen gesorgt.

In den USA sorgt Hurrikan „Ida“ für schwere Zerstörungen und Stromausfall. In New Orleans herrscht seit Dienstag sogar eine nächtliche Ausgangssperre. Wegen des flächendeckenden Stromausfalls in New Orleans sei es derzeit nachts auf den Straßen nicht sicher, hieß es. Außerdem wolle die Polizei Plünderungen verhindern.

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Bislang wurden in Louisiana und im benachbarten Bundesstaat Mississippi vier Tote infolge des Sturms gemeldet. Angesichts der großen Schäden befürchteten die Behörden, dass die Opferzahl noch steigen könnte.

Temperaturen über 25 Grad für Deutschland

Auch wenn der Wirbelsturm bereits an Geschwindigkeit und Intensität verloren hat, führt er immer noch zu extremen Niederschlägen und gefährlichen Wetterlagen in den USA. Und er hat auch Einfluss auf Europa: Jürgen Schmidt, Meteorologe vom „Wetterkontor“, erklärt inwieweit der Hurrikan das Wetter in Europa und Deutschland nächste Woche beeinflusst.

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„Am Sonntag wird das Tief auf den Nordatlantik treffen. Nächste Woche könnte es somit auch Einfluss auf unser Wetter nehmen“, so Schmidt. Laut aktuellen Prognosen ziehe „Ida“ über den Nordosten bis nach Island und Grönland. Dort entwickele es sich am Montag zu einem normalen Tief.

Aus dem gefährlichen Hurrikan wird ein normales Tief

„Das könnte bei uns zu einem positiven Effekt führen“, erklärt er. So würde die warme Luft auf der Vorderseite des Tiefs nach Deutschland ziehen. Das Spätsommerwetter, welches momentan zu warmen Temperaturen führt, könnte dann bis Mitte nächster Woche verlängert werden. „In Süddeutschland kann sogar mit über 25 Grad gerechnet werden“, sagt der Meteorologe.

Generell sei die Auswirkung von Hurrikans auf dem amerikanischen Kontinent auf das Wetter in Europa sehr unterschiedlich. „Manche werden vom Westwind aufgenommen, viele kommen aber gar nicht so wirklich in Europa an.“

RND/ys

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