Erschreckende Zustände

Feuerwehr rettet 65 verwahrloste Tiere aus Wohnung in Köln

Zwei Katzen in einem Tierheim (Symbolbild).

Zwei Katzen in einem Tierheim (Symbolbild).

Ein Tierheim in Köln hat jetzt besonders viele Tiere aufnehmen müssen: 65 verwahrloste Wesen retteten Feuerwehr und Veterinäramt aus einer Wohnung, wie das Tierheim Köln-Dellbrück auf Instagram mitteilte. „Das hatten wir lange nicht mehr“, hieß es. Die Feuerwehr musste demzufolge dreimal mit einem großen Fahrzeug vorbeikommen.

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Zehn Hunde, drei Katzen, 13 Kaninchen, drei Meerschweinchen, eine Amazone, drei Nymphensittiche, zwei Wellensittiche, fünf Agaporniden und 25 Farbmäuse nahm das Tierheim den Angaben zufolge auf. „Die Hunde und Katzen sind total verfloht und haben teilweise bereits kahle Stellen, die Vögel sind teilweise verletzt und gerupft, auch hier vermuten wir Parasiten“, so das Tierheim. Von den Mäusen wären bereits einige gestorben. Die Kadaver seien von den Artgenossen angenagt gewesen.

Einem Wellensittich soll es besonders schlecht gehen. „Er hat seinen Kopf um 180 Grad gedreht und kann in dieser Position das Futter und Wasser kaum erreichen“, heißt es in der Mitteilung. Tierärzte würden nun alle untersuchen. Man sei „sehr froh, dass das Amt direkt beherzt zugegriffen und alle Tiere aus ihrer Not befreit hat“.

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Tierheime leiden unter hohen Kosten und mehr Tieren

Tierheime in ganz Deutschland sehen sich in einer angespannten Situation. Darauf machte zuletzt der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, aufmerksam. „Unsere Tierheime sind überfüllt mit Tieren, die unüberlegt während der Pandemie angeschafft wurden und jetzt abgegeben werden“, erklärte er.

Die Tierheime wüssten demnach nicht, wie sie die explorierenden Energie-, Futter- und Tierarztkosten und den künftigen Mindestlohn bezahlen sollten. Auch kämpften sie mit einem anhaltenden Personalmangel und mit der steigenden Zahl betreuungsintensiver Tiere, sagte Schröder weiter.

RND/sf mit dpa

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