Von Strömung mitgerissen

Mindestens neun Migranten ertrinken im US-Grenzfluss Rio Grande

Klingendraht säumt das Ufer des Rio Grande bei Eagle Pass in Texas.

Klingendraht säumt das Ufer des Rio Grande bei Eagle Pass in Texas.

Dallas. Im Rio Grande zwischen den USA und Mexiko sind mindestens neun Migranten ertrunken. Der amerikanische Grenzschutz CBP teilte am Freitag mit, eine größere Gruppe von Menschen habe versucht, den Fluss in der Nähe von Eagle Pass in Texas zu überqueren. Nach tagelangen heftigen Regenfällen hätten sich im Fluss gefährliche Strömungen gebildet. Die US-Behörden bargen laut Grenzschutz sechs Leichen, die Teams auf mexikanischer Seite drei weitere.

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37 Menschen wurden von amerikanischen Beamten gerettet und 16 weitere festgenommen. Ihre mexikanischen Kollegen nahmen 39 Migranten fest. Auf beiden Seiten der Grenze wurde nach möglichen weiteren Opfern gesucht. Der CBP äußerte sich nicht dazu, woher die Migranten stammten, und machte auch keine weiteren Angaben zu der Rettungsaktion.

Rio Grande: Insgesamt 55 Migranten festgenommen

Die Gegend um Eagle Pass, ein 395 Kilometer langer Grenzabschnitt, hat sich zu einem bei Migranten beliebten Korridor für illegale Grenzübertritte in die USA entwickelt. Allein im Juli griffen die Beamten dort fast 50 000 Menschen auf. Viele von ihnen stammen aus Venezuela, Kuba oder Nicaragua.

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RND/AP

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