Michael Kors benutzt keine tierischen Pelze mehr

Ein Michael Kors-Geschäft in Kopenhagen. Bis Ende 2018 will das Label alle tierischen Pelze verbannen.

Ein Michael Kors-Geschäft in Kopenhagen. Bis Ende 2018 will das Label alle tierischen Pelze verbannen.

New York. Ob als Kapuzenkragen, Mantel oder Taschenaccessoire – nach wie vor ist Pelz aus der Modewelt nicht wegzudenken. Nachdem im Oktober bereits die italienische Luxusmarke Gucci angekündigt hatte, künftig auf tierische Pelze zu verzichten, zieht nun auch das US-amerikanische Label Michael Kors nach.

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Wie der "Guardian" berichtet, sollen ab Ende 2018 nur noch künstliche Pelz-Imitate in der Produktion verwendet werden. Gleiches gilt für das Tochterlabel Jimmy Choo. "Dank technologischer Vorteile in der Herstellung haben wir nun die Möglichkeit, luxuriösen, ästhetischen Kunstpelz herzustellen", teilte der Designer selbst mit. Erste Entwürfe der neuen Felle sollen bereits im Februar auf den Laufstegen zu sehen sein. Für Leder gilt dies allerdings nicht. In der Taschenproduktion werden weiterhin die Häute von Kalb, Python und Krokodil verwendet.

Immer wieder hatten Tierschutzorganisationen wie Peta das Label kritisiert. Es kam zu Protesten vor Modenschauen und Geschäften. Vor sechs Monaten stürmten Aktivisten die Bühne im New Yorker Metropolitan Museum of Art während Michael Kors eine Rede hielt. Sie zeigten Fotos von Pelzfarmen und imitierten gequälte Tiere.

Peta-Vizepräsident Dan Mathews zeigte sich erfreut über die Nachricht: „Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für alle pelzigen Tiere.“

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Von RND/mkr

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