Mutter nimmt Abschied von sterbendem Sohn

Rettungswagen (Symbolbild).

Rettungswagen (Symbolbild).

Vilsbiburg. Der Mann war am Sonntag mit seinem Motorroller in Landshut (Bayern) verunglückt. „Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hatte der 18-Jährige in einer Kurve die Kontrolle verloren, war gestürzt und in ein Auto geprallt. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ärzte erklärten ihn für hirntot.

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Mutter stimmt Organspende zu

Seine Mutter, die nach einer Operation selbst in einer Klinik lag, ließ sich in Begleitung eines Mediziners zu ihrem etwa 20 Kilometer entfernten Sohn bringen. Sie habe Abschied nehmen wollen, erklärte der Leiter der Polizeiinspektion Vilsbiburg, Hermann Vogelgsang, am Montag. Sie habe dann auch „ohne einen Moment zu zögern“ erklärt, dass die Organe ihres Sohnes für Transplantationen zur Verfügung stehen sollten.

Sie habe nur einen Wunsch gehabt, schrieb die "Bild"-Zeitung. Sie habe seine Hand halten wollen, solange der Körper des 18-Jährigen noch am Leben war. Ihr Sohn habe nicht allein sterben sollen.

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„Ich habe absolute Hochachtung vor der Frau. Wer, wie ich, selbst Kinder hat, weiß, wie schwer die Situation für sie gewesen sein muss“, betonte Vogelgsang. Er dankte ausdrücklich den Mitarbeitern der Klinik, die den Abschied zwischen Sohn und Mutter ermöglicht hatten.

Von dpa/RND/wer

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