Tier galt als problematisch

Braunbärin stirbt in Falle in Norditalien - Peilsender sollte gewechselt werden

Ein Braunbär geht an einem Ufer entlang (Symbolbild).

Ein Braunbär geht an einem Ufer entlang (Symbolbild).

Ledro. Eine Braunbärin ist nach einer Gefangennahme in Norditalien bei einem Routine-Eingriff zu Tode gekommen. Die Behörden griffen das Tier in der Nacht zu Dienstag im Conceital (Val di Concei) in der Gemeinde Ledro unweit des Nordzipfels des Gardasees auf, teilte die Autonome Provinz Trient (Trentino) mit. Die Experten wollten demnach den Peilsender der Bärin, die unter der Bezeichnung F43 geführt wurde, tauschen. Nach ersten Erkenntnissen starb das etwa vier Jahre alte Tier in der Folge der Positionierung in der Falle als das Betäubungsmittel zu wirken begann. Wiederbelebungsversuche scheiterten.

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Die Behörden überwachten die Bärin nach eigener Aussage zuletzt intensiver. Sie galt als zutraulich zum Menschen, weshalb immer wieder Versuche unternommen wurden, sie abzuschrecken. Wenn problematische Bären stärker überwacht und versucht werden soll, ihr Verhalten zu ändern, könnten „Unfälle“ wie der aktuelle vorkommen, teilte die Provinz weiter mit.

Bären immer wieder in Wohngegenden

Im vergangenen Jahr zählten die Experten im Trentino mindestens 69 Bären im Jugend- oder Erwachsenenalter, die vereinzelt aus umliegenden Regionen wie Südtirol, Friaul-Julisch Venetien oder Österreich kamen. Sie schätzen außerdem, dass neun bis zehn neue Bären-Kinder hinzukamen.

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Der Bären-Zuwachs-Trend zeigt den Behörden zufolge nach oben. Immer wieder tauchen die Tiere in Wohngegenden auf, wühlen im Müll, oder nähern sich Menschen an. Wer einem Bären begegnet, soll Ruhe bewahren, langsam auf Abstand gehen, aber nicht davonlaufen.

RND/dpa

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