Nordkorea-Rakete verfehlt nur knapp Air France Maschine

Trotz massiver Proteste testet Nordkorea immer wieder Langstreckenraketen.

Trotz massiver Proteste testet Nordkorea immer wieder Langstreckenraketen.

Paris. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, teilte die Airline am Donnerstag mit. Nach den Air France vorliegenden Informationen sei die am vergangenen Freitag getestete Interkontinentalrakete mehr als 100 Kilometer von der Flugbahn einer ihrer Maschinen entfernt ins Meer gestürzt. „Selbst falls diese Distanz sich bestätigen sollte, würde sie die Sicherheit des Flugs nicht infrage stellen.“

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Über den Vorfall hatten in den vergangenen Tagen bereits US-Medien berichtet. Die Boeing 777-300 war mit 316 Passagieren und 16 Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Weg von Tokio nach Paris. CNN und ABC News hatten übereinstimmend berichtet, dass die Maschine nur fünf bis zehn Minuten zuvor eben jene Stelle passiert habe, an der der Flugkörper im Meer landete. Zu dieser Erkenntnis habe die Auswertung der Flugdaten von FlightRadar24 geführt. Nach Angaben des japanischen Militärs war die Rakete um 11.27 Uhr Ortszeit etwa 150 Kilometer vor Okushiri Island ins Meer gestürzt.

Airline analysiert ständig riskante Überflug-Gebiete

Die Maschine habe eine Flugroute benutzt, die von vielen Airlines für Flüge von Japan nach Europa genutzt werde, hieß es von Air France. Der Flug sei planmäßig und ohne Zwischenfall verlaufen. In Zusammenarbeit mit den Behörden analysiere die Airline ständig riskante Überflug-Gebiete und passe ihre Flugpläne entsprechend an.

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Nordkorea hatte am späten Freitagabend Ortszeit trotz massiver Warnungen erneut eine Interkontinentalrakete getestet, die die USA erreichen könnte. Sie flog nach US-Angaben ungefähr 1000 Kilometer weit, bevor sie ins Japanische Meer zwischen Japan und der koreanischen Halbinsel stürzte.

Von RND/dpa/caro

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