Obamas Abschieds-Party im Weißen Haus

Sichtlich angefasst: (Noch-)First Lady Michelle Obama bei ihrer Abschiedsrede vor Lehrern im Weißen Haus.

Sichtlich angefasst: (Noch-)First Lady Michelle Obama bei ihrer Abschiedsrede vor Lehrern im Weißen Haus.

Washington. Abschied im Weißen Haus: US-Präsident Barack Obama und First Lady Michelle haben ein letztes Mal vor der Amtsübergabe an Donald Trump groß im Weißen Haus gefeiert. Das Ehepaar gab am Freitagabend (Ortszeit) eine private Party, zu der Filmstars, Sänger und andere Stars ins winterliche Washington reisten. Für die Obamas sei es die wohl letzte Möglichkeit für eine solche Veranstaltung in diesem Rahmen, hatte Pressesprecher Josh Earnest im Vorfeld gesagt.

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Geheime Gästeliste

Die Gästeliste blieb vertraulich, aber einige Promis teilten trotz der anfänglichen Geheimhaltung ihre Eindrücke von der Party. Der Sänger und Schauspieler Nick Jonas etwa zeigte auf Instagram sein Outfit. Auf anderen Partybildern waren unter anderem der Rapper Usher und die Sängerin Kelly Rowland zu sehen. Nach Informationen der „Washington Post“ und von CNN waren auch die Musiker Beyoncé, Jay-Z, Stevie Wonder, Chance, Obamas Lieblings-Rapper, Paul McCartney, die Regisseure George Lucas und J.J. Abrams sowie Schauspieler Bradley Cooper geladen. Auch Robert De Niro, George und Amal Clooney, Oprah Winfrey, „Vogue“-Chefin Anna Wintour und Meryl Streep wurden beim Einlass zur Party im Weißen Haus gesichtet, schrieb eine CNN-Reporterin auf Twitter.

„Eure First Lady zu sein, war die größte Ehre meines Lebens“

Zuvor hatte sich Michelle Obama mit großen Emotionen offiziell aus ihrer Rolle im Weißen Haus verabschiedet. „Eure First Lady zu sein, war die größte Ehre meines Lebens“, sagte die 52-Jährige mit tränenerstickter Stimme. „Ich hoffe, ich habe euch stolz gemacht.“ Sie erneuerte ihren Appell an die Jugend des Landes, eines ihrer Hauptanliegen als First Lady: „Nutzt die Bildungschancen, konzentriert euch, seid entschlossen!“, rief sie den jungen Amerikanern zu.

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Michelle Obama eroberte in den vergangenen acht Jahren mit ihrem oft lockeren, aber stilvollen Auftreten sowie mit klugen Reden die Herzen vieler Amerikaner. In Erinnerung bleiben etwa ein Liegestütz-Wettbewerb mit TV-Moderatorin Ellen DeGeneres und das gemeinsame Singen im Auto mit „Late Late Show“-Moderator James Corden - beim sogenannten Carpool-Karaoke. Ihre Rede im vergangenen Sommer beim Nominierungsparteitag der Demokraten galt als eine der besten.

Als legendär gelten auch die Feste, die die Obamas im Weißen Haus immer wieder gaben. Der künftige US-Präsident Donald Trump wird in zwei Wochen – am 20. Januar – offiziell vereidigt. Für diese Zeremonie und die Feiern danach haben sich bislang nur sehr wenige Prominente angekündigt.

Von RND/dpa

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