„Playboy“-Gründer Hugh Hefner ist tot

Umringt von „Playboy“-Häschen: Hugh Hefner.

Umringt von „Playboy“-Häschen: Hugh Hefner.

Los Angeles. Der Gründer des „Playboy“-Magazins Hugh Hefner ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte das Unternehmen Playboy Enterprise am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Hefner „starb friedlich und unter natürlichen Umständen in seinem Haus „The Playboy Mansion“ im Kreis geliebter Menschen“, heißt es in der Mitteilung des „Playboys“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auf Twitter bestätigte der Playboy ebenfalls den Tod des 91-Jährigen Magazingründers und postete ein Foto des Magazingründers mit der Überschrift „Die amerikanische Ikone“ und eines seiner berühmtesten Zitat: „Das Leben ist zu kurz, um den Traum eines anderen zu leben“.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Hefner gründete den „Playboy“ 1953. In der ersten Ausgabe hieß es: „Wenn Sie ein Mann sind, der Entertainment mit einer Spur Humor, gehobenem Anspruch und Würze mag, dann ist der Playboy für Sie bestimmt.“ Die Mischung aus Nacktaufnahmen, Artikeln, Interviews, deftigen Herrenwitzen und Tipps für den Umgang mit dem anderen Geschlecht veränderte in den kommenden Jahrzehnten für immer die Wahrnehmung der damals prüden US-amerikanischen Gesellschaft.

„Das Bunny überwindet die Nacktheit.“

Der ursprünglich aus Chicago stammende Hefner schaffte zugleich ein Imperium, dessen Wert heute auf 500 Millionen Dollar (425 Mio Euro) geschätzt wird. Die Marke mit den stilisierten Hasen gilt als eine der bekanntesten Amerikas. In den vergangenen Jahren änderte das Unternehmen seine Ausrichtung im Erotikgeschäft: Um auch auf Twitter und Facebook aktiv sein zu können, gestalteten die Macher die US-Webseite in den vergangenen Jahren jugendfreier. Auch im US-Heft sind seit vergangenem Jahr keine nackten Frauen mehr zu sehen. "Die Zeiten ändern sich", hieß es vonseiten der amerikanischen Redaktion. "Das Bunny überwindet die Nacktheit." Wenig später ruderte das Magazin wieder zurück. Hefner verkündete, es sei ein Fehler gewesen, Nacktheit komplett aus dem Magazin zu verbannen.

Innerhalb von einer Stunde gab es Zehntausende Reaktionen auf die Botschaft bei dem Kurznachrichtendienst. Rund 100.000 Mal wurde der Beitrag bereits am frühen Morgen geteilt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von RND/dpa/are

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen