Prinz George wird eingeschult

Sohn Prinz George kommt etwas verschlafen zusammen mit seinen Eltern in Berlin auf dem Flughafen Tegel an.

Sohn Prinz George kommt etwas verschlafen zusammen mit seinen Eltern in Berlin auf dem Flughafen Tegel an.

London. Als die Herzogin von Cambridge vor einiger Zeit verriet, dass ihr Sohn Prinz George Dinosaurier liebt, mag sich so manche Mutter dieser Welt freudig und stolz ins Fäustchen gelacht haben, weil ihr Kind endlich etwas mit dem künftigen König Großbritanniens gemeinsam hatte. Dass der Lieblingsdino des kleinen Royals der T-Rex ist, weil er Mutter Kate zufolge der „lauteste und angsteinflößendste“ ist, kam dann fast als Selbstverständlichkeit. Wer favorisiert nicht den T-Rex?

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Am heutigen Donnerstag kommt der Vierjährige in die Schule, ein großer Tag für den kleinen Prinzen. Ausgesucht haben William und Kate die exklusive Einrichtung „Thomas’s“ in Battersea, im Südwesten Londons, die umgerechnet zwar knapp 20.000 Euro im Jahr kostet, aber trotzdem zu den erschwinglicheren Varianten der privaten Ausbildung in Großbritannien gehört und vor allem beliebt bei der aufstrebenden Mittelklasse, bei Akademikern, Juristen und Ärzten, ist.

Prinz George und sein Papa William.

Prinz George und sein Papa William.

Die setzt ihren Nachwuchs schon bei der Geburt auf die Warteliste der Schule, die einen Spielplatz auf dem Dach mit Blick über die Themse bereithält, zwei Bibliotheken, einen Ballett- sowie Töpfersaal, Wissenschaftslabore und Kunsträume. Das Motto lautet: „Sei freundlich“ und trotzdem werden die Schüler ab fünf Jahren zu Latein verpflichtet. Hier geht es um Leistung und Wettbewerb. Immerhin, die Schule besitzt in Österreich eine Skilodge. George, Dritter der Thronfolge, wird der Star sein und andere Geschichten von zuhause erzählen können als seine Klassenkameraden.

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Immerhin, er hat schon Barack Obama, damals noch US-Präsident, und Ehefrau Michelle getroffen, reiste unter anderem nach Australien, Neuseeland, Kanada, Deutschland und Polen, posierte mit seiner Ur-Großmutter Königin Elizabeth II. und sein Konterfei zierte sogar bereits eine Briefmarke. Wer kann das mit vier Jahren von sich behaupten?

Am 22. Juli 2013 geboren, wurde Prinz George Alexander Louis von Cambridge in den Medien mit den Worten gefeiert: „It’s a boy“, es war ein Junge. Noch dazu einer, der ganz der Papa zu sein scheint - die blonde Frisur mit den anfangs wenigen Haaren und dem späteren Seitenscheitel sowie das verschmitzte Lächeln hat er vom Vater, da sind sich die Briten einig. Die Verzückung steigt jedes Mal ins Unermessliche, wenn Seine Königliche Hoheit auftaucht und in die Menge grinst, winkt oder einfach nur gelangweilt an der Hand von Prinz William zerrt – irgendwie dann doch ähnlich zu den Untertanen.

Der britische Prinz William, seine Frau Herzogin Kate und ihre beiden Kinder Prinz George und Prinzessin Charlotte kommen in Berlin auf dem Flughafen Tegel an.

Der britische Prinz William, seine Frau Herzogin Kate und ihre beiden Kinder Prinz George und Prinzessin Charlotte kommen in Berlin auf dem Flughafen Tegel an.

George ist in seinen jungen Jahren schon ein Trendsetter, stets in Kniestrümpfen und kurzen Hosen gekleidet, dem klassischen englischen Oberschichten–Look für Kinder, der manchmal dafür sorgt, dass der royale Sprösslinge eine Garderobe trägt, die ans Jahr 1900 erinnert. Geschenkt. Was auch immer der Bub anhat, es ist innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Mit seiner zwei Jahre alten Schwester gilt er mittlerweile als Geheimwaffe der Diplomatie sowie Werbeschild der Monarchie.

Er liebt seinen Hund Lupo, den er im Palastgarten gerne mit Eiscreme füttert, wie ein Foto von Hobbyfotografin Kate zeigte, was dann wiederum Tierschützer erzürnte. Die Herzogin knipst am liebsten selbst und hat in den vergangenen Jahren wohldosiert den Bilderdurst der Boulevardpresse gestillt: Seht her, wie groß der Junge schon ist. Seit geraumer Zeit tritt George häufiger auf und nun muss er gar jeden Tag ins echte Leben hinaus, Stichwort Schule. Die befindet sich auch noch weit vom Kensington-Palast entfernt, sodass der Royal schon früh lernen muss, was der Pendleralltag in London bedeutet. Aber dass er öffentliche Verkehrsmittel nutzen wird wie das gemeine Volk, soweit dürften selbst Kate und William, die ihren Kindern ein möglichst normales Leben bieten wollen, vermutlich nicht gehen.

Von Katrin Pribyl

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