Prozessauftakt gegen Bill Cosby

Bill Cosby bei der Ankunft im Gericht in Norristown/Pennsylvania.

Bill Cosby bei der Ankunft im Gericht in Norristown/Pennsylvania.

Philadelphia. Fragen, wie ihm zumute sei, überging Bill Cosby lächelnd und ohne Antwort. Ihm wird vorgeworfen, 2004 eine Bekannte unter Drogen gesetzt und sich an ihr vergangen zu haben.

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Cosby hat angekündigt, nicht auszusagen. Noch für diese Woche wird eine Aussage der Klägerin erwartet. Cosby bezeichnet die sexuellen Handlungen von damals als einvernehmlich. Die Klägerin wird von 13 Frauen unterstützt, die ähnliche Vorwürfe gegen Cosby erheben. Für den Prozess sind etwa zwei Wochen angesetzt.

Entscheidend für seinen Verlauf könnte eine eidesstattliche Erklärung Cosbys sein, die er in einem früheren Verfahren machte. Dabei hatte er ausgesagt, dass er Frauen, mit denen er Sex haben wollte, das Beruhigungsmittel Methaqualon – umgangssprachlich Quaaludes – gegeben habe. Cosbys Anwälte argumentieren, ihm sei damals versprochen worden, dass es keine Anklage gegen ihn geben würde. Nachträglich sei es zudem unmöglich ihn zu verteidigen, da Zeugen bereits gestorben und Erinnerungen verwischt seien. Außerdem sei der 79-Jährige blind.

Der ehemalige TV-Star war in den 1980er Jahren auch in Deutschland mit seiner „Bill Cosby Show“ berühmt geworden.

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Von RND/AP

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