Rekordfund: Zoll stellt drei Tonnen Kokain sicher

Im Februar 2016 stellte der Hamburger Zoll 125 Kilogramm Kokain in kleinen Päckchen sicher.

Im Februar 2016 stellte der Hamburger Zoll 125 Kilogramm Kokain in kleinen Päckchen sicher.

Hamburg. Es ist die größte Menge an Kokain, die der Zoll jemals aus dem Verkehr gezogen hat: Mehr als drei Tonnen der Droge haben Fahnder von März bis Mai im Hamburger Hafen sichergestellt. Das Kokain kam über den Seeweg nach Deutschland. Am Mittwoch will die Generalzolldirektion bekannt geben, wie viel Kilogramm pro Charge und auf welchem Weg es nach Hamburg kam. Nach der Pressekonferenz werden die Drogen vernichtet.

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Das Hamburger „Abendblatt“ berichtete vorab, dass das Kokain in speziell präparierten Seecontainern aus Südamerika nach Deutschland gelang sei. Das Kokain aus dieser Region weise in der Regel einen Reinheitsgrad von mindestens 80 Prozent auf, schreibt das „Abendblatt“ weiter. Es sei davon auszugehen, dass die Menge mit Versatzstoffen noch „drei- bis fünfmal“ gestreckt werden sollte. Auf der Straße hätte das Kokain demnach einen Verkaufswert von „rund 800 Millionen Euro“ gehabt.

Erst vor wenigen Monaten hatte der Zoll in Hamburger Hafen 717 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Drogen waren auf Curaçao nach Deutschland gekommen. 2016 waren es insgesamt nur 119 Kilogramm.

Der Hamburger Hafen ist in Europa nach Rotterdam und Antwerpen Hauptumschlagplatz für Kokain. Hinter Drogenlieferungen in dieser Menge und Güte sollen global operierende Drogenkartelle stecken, die das Rauschgift in Latein- und Südamerika herstellen und weltweit vor allem auf dem Schiffsweg verteilen.

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Von RND/nl

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