Risse in Säulen, Wänden und Trägern: Bericht stellte schon 2018 Mängel am nun eingestürzten Wohnhaus in Miami fest

Einsatzkräfte arbeiten in den Trümmern des Champlain Towers South Condo in Surfside. Mehr als 150 Menschen galten zuletzt als vermisst.

Einsatzkräfte arbeiten in den Trümmern des Champlain Towers South Condo in Surfside. Mehr als 150 Menschen galten zuletzt als vermisst.

Miami. Während Einsatzkräfte unter den Trümmern des eingestürzten Hochhauses in Miami weiterhin nach Überlebenden suchen, wird Kritik an der Stadtverwaltung laut. So soll ein Angestellter des Bauamtes laut dem „Miami Herald“ den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hochhauses im November 2018 mitgeteilt haben, dass der Komplex in einem sehr guten Zustand sei. Gleichzeitig soll er aber einen Bericht erhalten haben, der über Risse in Säulen, Wänden und Trägern berichtet.

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Der Mitarbeiter erinnert sich auf Nachfrage allerdings nicht, den Bericht über die Baumängel erhalten zu haben.

In Florida werden Gebäude nach 40 Jahren auf ihre Sicherheit geprüft – bei dem zusammengebrochenen Gebäude ist laut „Miami Herald“ diese Überprüfung schon drei Jahre früher als regulär eingeleitet worden. Daraus seien zwei Berichte entstanden – doch die Bewohnerinnen und Bewohnern seien nur über den positiven informiert worden.

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Kollaps könnte in der Tiefgarage begonnen haben

Laut der „New York Times“ sollen in der Nacht zu Donnerstag zuerst die unteren Geschosse zusammengebrochen sein. Nach Videos, die den Kollaps zeigen, seien Fachleute zu diesem Schluss gekommen. Demnach könnte der Zusammenbruch in oder noch unter der Tiefgarage begonnen haben. Zuerst sei der Mittelteil des Gebäudes kollabiert, kurze Zeit später die Nordfront und nach weiteren sechs Sekunden der östliche Gebäudekomplex.

Das Gebäude, das 1981 gebaut wurde, stürzte in der Nacht zu Donnerstag ein. Mindestens neun Menschen starben – mehr als 150 gelten noch als vermisst. Die Suche nach Überlebenden geht derzeit weiter.

RND/goe

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