Schiefer Turm von San Francisco neigt sich weiter

Der Millennium Tower neigt sich jedes Jahr ein bisschen mehr zur Seite.

Der Millennium Tower neigt sich jedes Jahr ein bisschen mehr zur Seite.

San Francisco. Ein 58-geschossiges Hochhaus mit Luxuswohnungen in San Francisco gerät immer weiter in Schieflage: Das Gebäude neige sich etwa 7,5 Zentimeter pro Jahr, erklärte der mit der Lösung des Problems beauftragte Ingenieur. In einigen Jahren könnte die Neigung einen Meter betragen, und dann würden vermutlich die Aufzüge und die Rohrleitungen nicht mehr funktionieren, erklärte Ingenieur Ron Hamburger der zuständigen Behörde laut einem Bericht des Fernsehsenders KNTV.

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Der Millennium Tower sei weiterhin sicher, sagte Hamburger dem Sender zufolge. Er empfahl das Einsetzen von 18 Stahlpfeilern in das Fundament als beste Möglichkeit, ein weiteres Kippen zu stoppen und möglicherweise sogar teils wieder umzukehren.

Das Gebäude wurde 2009 mit großem Pomp eröffnet, alle 419 Wohnungen waren rasch verkauft. Prominente Bewohner waren unter anderen der frühere Football-Spieler Joe Montana, der verstorbene Risiko-Kapitalanleger Tom Perkins und der Baseball-Spieler Hunter Pence. Bis 2016 war der Millennium Tower bereits 40 Zentimeter tief in den weichen Boden des Finanzdistrikts eingesunken. Die Neigung an der Spitze betrug seinerzeit 15 Zentimeter. Bewohner zogen daraufhin vor Gericht.

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RND/AP

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