Seglerinnen kommen 8000 Kilometer vom Kurs ab

Command Master Chief Gary Wise (r.) begrüßt Jennifer Appel (l.)

Command Master Chief Gary Wise (r.) begrüßt Jennifer Appel (l.)

Honolulu. Ein Wasserreiniger rettete den Frauen womöglich das Leben. Dadurch konnten sie das salzige Wasser des Pazifiks problemlos trinken. In weiser Voraussicht packten die Seglerinnen aus Hawaii Proviant für ein Jahr ein – hauptsächlich Haferflocken, Nudeln und Reis.

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Das Navyboot (l.) nähert sich dem Segelboot der Frauen.

Das Navyboot (l.) nähert sich dem Segelboot der Frauen.

Mit fliegenden Handküssen wurden die Soldaten der US-Navy begrüßt, als sie Jennifer Appel and Tasha Fuiaba nach ihrer Irrfahrt auf dem Pazifik abschleppten. Die beiden Frauen aus Honolulu waren den Angaben zufolge mit ihren beiden Hunden an Bord im Frühling dieses Jahres aufgebrochen, um von Hawaii zur mehr als 4000 Kilometer entfernten Pazifikinsel Tahiti zu segeln. Nach einem Motorschaden während eines Unwetters auf See am 30. Mai, versuchten sie ihr Ziel nur mit Hilfe der Segel zu erreichen.

Die Überfahrt dauere normalerweise etwa 21 Tage. Die Frauen haben etwa fünf Monate gebraucht. Etwa sieben Mal so lang.

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Auch „Zeus“ wurde gerettet.

Auch „Zeus“ wurde gerettet.

Als die Seglerinnen Tahiti nach zwei Monaten noch immer nicht erreichten, setzten sie täglich Notrufe ab. Diese blieben aber ungehört, weil sie zu weit von anderen Schiffen oder Funkstationen an Land entfernt waren, so dass sie nicht gerettet werden konnten. Erst am 24. Oktober wurden die beiden Frauen etwa 900 Meilen südöstlich von Japan und damit 8000 Kilometer von ihrem Kurs entfernt, von einem taiwanesisches Fischerboot entdeckt.

Die Fischer informierten die US-Küstenwache in Guam, die sich wiederum mit der Rettungszentrale in Taipei und dem Koordinierungszentrum in Japan in Verbindung setzte. „Ich bin den Soldaten für ihren Einsatz dankbar“, sagte Appel. „Sie haben unser Leben gerettet.“

Von dpa/lin/RND

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