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Konzert für Solidarität

„Sound of Peace“: Rund 15.000 Menschen beim Konzert am Brandenburger Tor

Das „Sound of Peace“-Konzert hat am Sonntagnachmittag laut Schätzungen der Polizei rund 15.000 Menschen ans Brandenburger Tor gelockt.

Berlin. Nach Angaben der Berliner Polizei sind am frühen Sonntagabend weiterhin Menschen zur Solidaritätskundgebung „Sound of Peace“ am Brandenburger Tor unterwegs. Geschätzt seien mehr als 15.000 Menschen dort, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Vor der Bühne sei so viel los, dass der Bereich ausgelastet sei. Es gebe weiterhin einen Zustrom vom Hauptbahnhof aus, die Menschen würden in Richtung Straße des 17. Juni geleitet.

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Auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor waren bis in den späten Abend knapp 50 Auftritte geplant. Darunter war auch Natalia Klitschko, Frau des Bürgermeisters von Kiew und Ex-Profiboxers Vitali Klitschko, die eine bewegende Rede hielt.

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Auftreten sollten bis zum Abend unter anderem Marius Müller-Westernhagen mit seinem Song „Freiheit“, der Geiger David Garrett, Clueso, Michael Patrick Kelly, Fury in the Slaughterhouse, In Extremo, Mia., Mine, Peter Maffay, Revolverheld, Sarah Connor, Silbermond, The BossHoss und Zoe Wees.

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Roth: „Signal der Solidarität“

Kulturstaatsministerin Claudia Roth nannte die Kundgebung ein deutliches Zeichen der Unterstützung gegen den Krieg. „Das ist unfassbar wichtig, weil es ein Signal der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ist“, sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Veranstaltung.

Die Musik überwindet alle Grenzen, bringt Menschen zusammen, Musik gibt Hoffnung, gibt Kraft gegen denjenigen, die Hass und Gewalt und Mord und Tod mit sich bringen.

Claudia Roth,

Kulturstaatsministerin

„Die Musik überwindet alle Grenzen, bringt Menschen zusammen, Musik gibt Hoffnung, gibt Kraft gegen denjenigen, die Hass und Gewalt und Mord und Tod mit sich bringen.“ Es sei wichtig, dass die deutschen Popkulturszene auf der Bühne Gesicht zeige und die Stimme erhebe „für den Frieden, für das Leben“. Das zeigt noch einmal, wie wichtig Kunst und Kultur sei „gerade dann, wenn es um Leben und Tod geht, wenn es um einen Krieg geht, der zwei Stunden Luftlinie von hier entfernt tobt“.

Wichtig sei, dass auch russische Künstlerinnen und Künstler dabei seien. „Es wäre verheerend, wenn wir jetzt in einen Kulturboykott geraten würden.“ Auch russische und belarussische Künstler und Künstlerinnen seien für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen. „Lasst uns die Kultur gemeinsam verstehen als etwas, wo die Menschen zusammenkommen, wo man Kraft schöpfen kann und wo die Gemeinsamkeiten ihre Bedeutung bekommen“, sagte Roth.

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„Sound of Peace“ im Livestream

Das Benefizkonzert am Brandenburger Tor ist um 12 Uhr gestartet. Auf Youtube bietet der Kanal „Kliemannsland“ des Unternehmers und Musikers Fynn Kliemann einen Livestream an:

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RND/dpa

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