Frau in Krankenhaus gebracht

Eisbär verletzt französische Touristin auf Spitzbergen – Tier erschossen

Ein Eisbär hat auf der zu Norwegen gehörenden Inselgruppe Spitzbergen eine Touristin aus Frankreich verletzt und ist daraufhin getötet worden (Archivbild).

Ein Eisbär hat auf der zu Norwegen gehörenden Inselgruppe Spitzbergen eine Touristin aus Frankreich verletzt und ist daraufhin getötet worden (Archivbild).

Longyearbyen. Ein Eisbär hat auf der zu Norwegen gehörenden Inselgruppe Spitzbergen eine Touristin aus Frankreich auf einem Zeltplatz verletzt und ist getötet worden. Der Bär sei am Morgen in ein Zeltlager eingedrungen und habe der Frau Verletzungen am Arm zugefügt, hieß es am Montag in einer Mitteilung auf der Website des Gouverneurs von Spitzbergen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.

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Das Tier sei mit Schüssen verjagt worden. „Er bekam Angst und verließ den Platz“, sagte der örtliche Polizeichef Stein Olav Bredli der Nachrichtenagentur AFP. Bei den Schüssen wurde der Eisbär schwer verletzt. Er sei später ausfindig gemacht und aufgrund des Ausmaßes seiner Verletzungen getötet worden.

Gewehrpflicht zum Schutz vor Eisbären auf Spitzbergen

Wie der „Stern“ berichtet, ist es auf Spitzbergen außerhalb städtischer Gebiete vorgeschrieben, als Schutzmaßnahme gegen Eisbären ein Gewehr zu tragen. Die Eisbären-Population auf Spitzbergen betrage einer Zählung aus dem Jahr 2015 zufolge rund 1000 Exemplare. Ausgewachsene Männchen können zwischen 300 und 600 Kilo schwer werden, Weibchen wiegen etwa die Hälfte. Sie stehen seit 1973 unter Artenschutz.

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Seit 1971 seien sechs Menschen bei Angriffen von Eisbären in Spitzbergen getötet worden, schreibt der „Stern“ weiter. Zuletzt wurde 2020 ein 38-jähriger Niederländer auf dem Archipel von einem Eisbären getötet. In den vergangenen Jahren kam es häufiger vor, dass sich Eisbären der Siedlung näherten. In der Regel werden die Tiere vertrieben oder mit Helikoptern umgesetzt.

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Verletzte mit Hubschrauber in Krankenhaus gebracht

Die verletzte Frau (etwa 40 Jahre alt) war Teil einer Gruppe von 25 Touristen, die am nördlichen Teil des Isfjords in Zelten übernachteten. Sie wurde in einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Longyearbyen, der größten Siedlung auf Spitzbergen, gebracht. Die Inselgruppe liegt rund 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt im Arktischen Ozean.

RND/nis mit dpa

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