Straßenbahn stößt in Berlin mit Auto zusammen – zwei Menschen tot, mehrere Verletzte

Ein zerstörter Pkw steht am frühen Sonntagmorgen neben einer beschädigten Straßenbahn an der Liebenwalder Straße / Landsberger Allee in Berlin Lichtenberg.

Ein zerstörter Pkw steht am frühen Sonntagmorgen neben einer beschädigten Straßenbahn an der Liebenwalder Straße / Landsberger Allee in Berlin Lichtenberg.

Berlin. Beim Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in Berlin-Lichtenberg ist der 46 Jahre alte Fahrer eines Mitfahrdiensts tödlich verunglückt, ein schwer verletzter Fahrgast ist später im Krankenhaus gestorben. Zwei weitere Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer war mit den drei Fahrgästen am frühen Sonntagmorgen auf der Landsberger Allee unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Er soll laut Zeugen gegen 0.30 Uhr an einer für ihn rot zeigenden Ampel nach rechts zur Liebenwalder Straße abgebogen sein.

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Dort stieß der Wagen mit der entgegenkommenden Straßenbahn zusammen. Der Zug mit rund 30 Fahrgästen entgleiste. Der Autofahrer starb vor Ort an seinen Verletzungen. Ein 25-jähriger Mitfahrer aus seinem Wagen wurde schwer verletzt und musste reanimiert werden. Er starb nach Polizeiangaben wenig später im Krankenhaus. Auch die anderen beiden Fahrgäste, 23 und 31 Jahre alt, verletzten sich schwer.

Gaffer an Unfallstelle?

Der 59-jährige Fahrer der Tram erlitt einen Schock, die Fahrgäste im Zug blieben ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Dutzende Rettungskräfte waren nach Angaben der Feuerwehr im Einsatz. Ein Kran der BVG setzte den Zug wieder auf die Schienen. Die Oberleitung wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, so dass die Sperrung der Tramstrecke am frühen Morgen noch andauerte. Wegen des Unfalls blieb die Kreuzung rund fünf Stunden lang gesperrt.

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Medienberichte, wonach Passanten unter anderem für Handyfotos an der Unfallstelle posiert haben sollen, bestätigte eine Polizeisprecherin zunächst nicht. Es sei aber nicht auszuschließen, dass etwa von manchen Tram-Fahrgästen während des Wartens an der Unfallstelle auch geschmacklose Fotos gemacht worden seien.

RND/dpa

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