Über 20 Festnahmen bei Schlag gegen die Cosa Nostra auf Sizilien

Ein Polizeiauto der italienischen Carabinieri.

Ein Polizeiauto der italienischen Carabinieri.

Palermo. Sogar inhaftierte Mafia-Bosse können sich auf Sizilien weiter auf Helfer in Polizei und Justiz stützen. Das zeigte eine Großrazzia der Carabinieri auf der Mittelmeerinsel gegen Bosse und Unterstützer der Cosa Nostra in der Nacht zu Dienstag. Nach Medienberichten wurden bei der Aktion in Palermo, Agrigent und anderen Städten der Insel mehr als 20 Verdächtige gefasst, darunter Bosse der Cosa Nostra sowie Mitarbeiter von Polizei und Gefängnis. Nach Angaben der Carabinieri werden den Festgenommenen Mafia-Mitgliedschaft und weitere Verbrechen im Umfeld der organisierten Kriminalität vorgeworfen.

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Die Zeitung „La Repubblica“ und andere Medien schrieben unter Berufung auf die Ermittler in Palermo, dass inhaftierte Mafia-Chefs mit Hilfe von korrupten Aufsehern, Polizisten und Anwälten enge Kontakte nach außen gehabt hätten. Sie hätten aus dem Gefängnis Befehle geben können.

Außerdem zeigten die Ermittlungen, dass Italiens meistgesuchter Mafia-Boss, Matteo Messina Denaro, weiter die Fäden der Cosa Nostra in der Hand halte. Er war im Herbst 2020 von einem Gericht in der Stadt Caltanissetta in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Denaro war 1993 untergetaucht und ist seither auf der Flucht.

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RND/dpa

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