Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Wegen Omikron – NRW-Gefängnisse schließen „Liebeszellen“

Langzeitsbesuchsräume - auch "Liebeszellen" genannt - sind in NRW wegen der Omikron-Variante vorübergehend geschlossen worden.

Düsseldorf. Die Gefängnisse in NRW haben ihre Langzeitbesuchsräume, umgangssprachlich auch „Liebeszellen“ genannt, wegen der Omikron-Variante des Coronavirus vorübergehend geschlossen. Per Erlass wurden die Justizvollzugsanstalten vor rund einer Woche angewiesen, Langzeitbesuche bis auf weiteres auszusetzen. Das geht aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Umarmungen nur mit Immunisierung erlaubt

Neben dem üblichen Besuchskontingent kann unter bestimmten Voraussetzungen normalerweise auch der sogenannte Langzeitbesuch genutzt werden. In den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten können die Gefangenen in der Regel etwa drei Stunden mit ihren Familien oder Partnern verbringen - ohne Aufsicht. Aus diesem Grund können sie auch für intime Begegnungen genutzt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Diese Räume dienen nach Angaben eines Sprechers des Landesjustizvollzugs der Pflege familiärer und partnerschaftlicher Kontakte. Sie sind - je nach Anstalt - eher wie ein Apartment eingerichtet, haben zum Beispiel auch eine Kochecke.

„Normale“ Besuche bei Gefangenen fallen laut Bericht an den Rechtsausschuss unter die 3G-Regel. Umarmen dürfen sich die Gefangenen und ihre Besucher nur, wenn beide immunisiert sind.

RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.