Verlegung in den kommenden Monaten

Atomraketen an Belarus: G7 äußern sich „ernsthaft besorgt“ über Russland-Ankündigung

Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik über AP veröffentlichte Bild zeigt Wladimir Putin (l), Präsident von Russland, und Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus, die sich bei einem Treffen die Hände geben. Bei einem Treffen mit Lukaschenko teilte Putin mit, dass Russland Raketen vom Typ Iskander nach Belarus verlegen will.

Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik über AP veröffentlichte Bild zeigt Wladimir Putin (l), Präsident von Russland, und Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus, die sich bei einem Treffen die Hände geben. Bei einem Treffen mit Lukaschenko teilte Putin mit, dass Russland Raketen vom Typ Iskander nach Belarus verlegen will.

Elmau. Die G7-Staats- und Regierungschefs haben sich besorgt über die von Russland angekündigte Lieferung atomwaffenfähiger Raketen an Belarus gezeigt.

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In einem gemeinsamen Statement, das am Montag auf dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau veröffentlicht wurde, heißt es, man sei angesichts dieser Ankündigung ernsthaft besorgt.

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Russland will Boden-Raketen vom Typ Iskander nach Belarus verlegen, die auch mit atomwaffenfähigen Raketen bestückt werden können. Das versprach Präsident Wladimir Putin dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko.

Iskander-Raketen sollen Reichweite von 500 Kilometern haben

Die Iskander-M könnten „sowohl ballistische Raketen als auch Marschflugkörper aufnehmen - sowohl in konventioneller als auch in nuklearer Ausführung“, sagte Putin der Staatsagentur Tass zufolge am Samstag bei einem Treffen mit Lukaschenko in St. Petersburg.

Die Raketen haben russischen Medien zufolge eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Details sollten die Verteidigungsminister beider Länder besprechen, so Putin.

Selenskyj mit klarem Appell an Belarus: „Ihr seid keine Sklaven und Kanonenfutter“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Menschen in Belarus aufgerufen, sich nicht in den russischen Angriffskrieg hineinziehen zu lassen.

Seinen Angaben zufolge sollen die Kampfflugzeuge von Belarus vom Typ Su-25 nachgerüstet werden. „Diese Modernisierung sollte in Flugzeugfabriken in Russland vorgenommen werden.“ Dann könnten diese Flugzeuge auch Atomwaffen transportieren.

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Die Verlegung solle in den nächsten Monaten erfolgen. Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands.

RND/dpa

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