Conway rechtfertigt sich für umstrittenes Sofa-Foto

Trump-Beraterin Kellyanne Conway kniet auf dem Sofa im Oval Office.

Trump-Beraterin Kellyanne Conway kniet auf dem Sofa im Oval Office.

Washington. Bilder dieser Szene sorgten in sozialen Netzwerken für einen Sturm der Empörung: Die US-Präsidentenberaterin Kellyanne Conway kniet in einem weinroten Kleid mit Schuhen an den Füßen auf dem Sofa im Weißen Haus und fotografiert Amtsinhaber Donald Trump und eine Gruppe afro-amerikanischer Uni-Vertreter mit ihrem Handy. Nun hat sich Trumps schillernde Mitarbeiterin zu dem sogenannten "Couchgate" geäußert.

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„Ich musste einen besseren Blickwinkel finden“

Sie sei von Pressevertretern darum gebeten worden, ein Foto zu machen, sagte Conway dem US-Sender Fox News am Dienstagabend (Ortszeit). Das Oval Office sei so überfüllt gewesen, dass man kaum habe stehen können. „Ich musste einen besseren Blickwinkel finden“, sagte Conway. Das Bild habe sie anschließend verschickt und die ganze Sache sei in wenigen Momenten vorüber gewesen. „Das war bestimmt kein Mangel an Respekt.“ Angesichts der Diskussionen in sozialen Netzwerken rief Conway dazu auf, sich mehr auf Dinge von Substanz zu konzentrieren

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Auf Twitter wurde der 50-Jährigen vorgeworfen, sich in dem Büro des Präsidenten wie in ihrem Wohnzimmer zu benehmen. Sie zeige null Respekt gegenüber den anwesenden Gästen, dem Weißen Haus und sich selbst. Andere verwiesen jedoch auch darauf, dass sich Ex-Präsident Barack Obama wiederholt mit Füßen auf dem Schreibtisch habe fotografieren lassen und die Frage nach dem Respekt vor dem Amt damals nicht gestellt worden sei.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einem Telefonat im Oval Office des Weißen Hauses.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einem Telefonat im Oval Office des Weißen Hauses.

Von RND/dpa

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