Deutschland schiebt europaweit am meisten ab

Abschiebeflug am Baden-Airport in Rheinmünster (Archiv).

Abschiebeflug am Baden-Airport in Rheinmünster (Archiv).

Berlin. In den ersten neun Monaten dieses Jahres habe die Zahl der abgelehnten Asylbewerber, die aus Deutschland ausgereist sind oder abgeschoben wurden, höher gelegen als die Zahl derer, die endgültig zur Ausreise aufgefordert wurden, heißt es in dem Bericht.

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Demnach verließen von Januar bis September knapp 39 000 abgelehnte Asylbewerber das Land, während im selben Zeitraum nur knapp 35 000 Ausreiseentscheidungen rechtsgültig wurden. Die Zahlen stammen dem Bericht zufolge aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken.

Im europäischen Vergleich liege Deutschland an der Spitze, schreibt die Zeitung. Für das Jahr 2016 habe die EU eine Rückkehrquote von knapp 106 Prozent errechnet – dabei werde die Zahl der freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen ins Verhältnis zu den rechtskräftig gewordenen Ablehnungsbescheiden gesetzt. Die Bundesrepublik liege damit vor Malta mit 101 Prozent.

Im europäischen Durchschnitt würden knapp 46 Prozent erreicht. Allerdings habe die Bundesregierung erklärt, dass sie sich die Berechnungsmethode der EU und die sich daraus ergebenden Zahlen nicht zu eigen mache.

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Von dpa/RND

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