Eine neue EU?

Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht im Amphitheater der Universität Sorbonne in Paris über eine mögliche Reform der EU.

Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht im Amphitheater der Universität Sorbonne in Paris über eine mögliche Reform der EU.

Brüssel. Aufbruch heißt die Botschaft, die nun auch vom Treffen der Staats- und Regierungschefs aus Tallinn kommt. Die deutsche Kanzlerin sitzt dabei und ihr sind die Hände gebunden, will sie zu Hause nicht einen der dringend notwendigen Koalitionspartner verprellen.

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Das ist ungut, aber kein Nachteil. Denn so sehr diese Gemeinschaft endlich wieder Visionäre benötigt, so dringend muss sie auch die Frage beantworten, welches Ziel die Reformen eigentlich haben sollen. Für die „Vereinigten Staaten von Europa“ gibt es nicht nur keine Mehrheiten, das Konzept ginge auch an den politischen Realitäten vorbei.

Gebraucht wird in der Tat eine starke Gemeinschaft, aber mit ebenso starken Nationalstaaten. Wer beides will, braucht vielleicht einen neuen Konsens, aber nicht unbedingt die Neuerfindung des Rades.

Von Detlef Drewes / RND

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