Sorge um Energieversorgung im Osten

Embargos gegen Russland: Kretschmer will über Folgen für Ostdeutschland diskutieren

16.05.2022, Berlin: Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, kommt zu der Sitzung des CDU-Bundesvorstands vor der Parteizentrale an. Die CDU ist aus den Landtagswahlen in NRW als stärkste Partei hervorgegangen.

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will sich am Freitag mit Bundestagsabgeordneten, Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern über die Auswirkungen möglicher Energieembargos gegen Russland austauschen. Dabei soll es speziell um die Folgen für die ostdeutschen Bundesländer gehen, wie ein Regierungssprecher am Mittwoch mitteilte. In der Debatte komme die Frage zu kurz, was ein mögliches Embargo für die Arbeitnehmer und Verbraucher bedeute, so der Sprecher. Das Treffen soll in der sächsischen Landesvertretung in Berlin stattfinden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

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Kretschmer hatte bereits in der Vergangenheit vor den Folgen eines Ölembargos gewarnt. „Es ist, glaube ich auch, jetzt an der Zeit, genau hinzuschauen: Wem schadet es wirklich?“, sagte er zuletzt bei einem Besuch in Brüssel. Es gebe eine globale Nachfrage nach Steinkohle, Öl und Gas. Wenn europäische Länder anderswo als in Russland Energie kauften, fehle es dort und die Lücke würde mit großer Wahrscheinlichkeit von russischen Quellen aufgefüllt, so Kretschmer.

RND/dpa

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