Geschlossene Türen, 19 Grad im Büro

Energiesparpläne der Bundesregierung: Städtebund hält Regeln für kaum überprüfbar

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Berlin. Die Kommunen sehen sich nach Darstellung des Städtebundes kaum in der Lage, die beschlossenen Energiesparregeln der Bundesregierung komplett auf Einhaltung zu überprüfen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sagte der „Bild“-Zeitung, ob Türen von Geschäften rund um die Uhr immer geschlossen sind, „werden wir nicht kontrollieren können“. Am Ende komme es immer auf die Vernunft der Menschen an.

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Die vom Bundeskabinett beschlossene Verordnung sieht unter anderem vor, dass „in beheizten Geschäftsräumen des Einzelhandels“ das „dauerhafte Offenhalten von Ladentüren und Eingangssystemen, bei deren Öffnung ein Verlust von Heizwärme auftritt“, untersagt sei - „sofern das Offenhalten nicht für die Funktion des Ein- oder Ausganges als Fluchtweg erforderlich ist“.

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Auch die Hauptstadt will Energie sparen, um Deutschland unabhängiger zu machen von russischem Gas.

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Öffentliche Gebäude sollen ab September zudem in der Regel nur noch bis maximal 19 Grad beheizt werden, um in der Gaskrise Energie zu sparen. Bisher lag die empfohlene Mindesttemperatur für Büros bei 20 Grad. Durchgangsbereiche wie Flure, Foyers oder Technikräume sollen normalerweise nicht mehr geheizt werden. Vorgesehen ist auch ein Verzicht auf Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern aus ästhetischen oder repräsentativen Gründen. Auch Leucht-Werbung soll über Nacht ausgeschaltet werden.

RND/dpa

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