Gelder aus der sogenannten Friedensfazilität

EU gibt weitere 500 Millionen Euro für ukrainische Streitkräfte frei

Teilnehmer einer Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine demonstrieren auf dem Münchener Königsplatz mit einer Europaflagge.

Teilnehmer einer Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine demonstrieren auf dem Münchener Königsplatz mit einer Europaflagge.

Brüssel. Die EU-Staaten haben die Aufstockung der Mittel für Waffenlieferungen an die Ukraine offiziell bewilligt. Wie die Vertretung der 27 Mitgliedsländer am Mittwochabend mitteilte, stehen damit weitere 500 Millionen Euro zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte bereit. Mit dem Geld sollen militärische Ausrüstung, aber auch Güter wie Treibstoff und Verbandskästen finanziert werden. Ein erstes Paket über 500 Millionen Euro wurde bereits Ende Februar bewilligt. Das zweite war am 11. März angekündigt worden.

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Deutschland wird nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht mehr als ein Viertel der EU-Unterstützung für die ukrainischen Streitkräfte finanzieren. Deutschland beteilige sich daran „in einer Größenordnung von 26 Prozent“, hatte die SPD-Politikerin am Montag am Rande eines EU-Treffens in Brüssel gesagt.

Europäische Friedensfazilität ist mit 5 Milliarden Euro ausgestattet

Technisch gesehen kommt das Geld für die Militärhilfe aus der sogenannten Europäischen Friedensfazilität. Sie ist ein neues Finanzierungsinstrument der EU, das auch genutzt werden kann, um die Fähigkeiten von Streitkräften in Partnerländern zu stärken. Für den Zeitraum von 2021 bis 2027 ist die Friedensfazilität mit rund fünf Milliarden Euro ausgestattet, die von den Mitgliedstaaten eingezahlt werden. Allein für die Ukraine sind nun innerhalb kürzester Zeit eine Milliarde Euro freigegeben worden.

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Russland wirft dem Westen vor, mit den Waffenlieferungen an die Ukraine den Konflikt zu verschärfen. „Wir sehen, wie gefährlich unsere westlichen Kollegen, einschließlich der Europäischen Union, jetzt handeln“, sagte jüngst Außenminister Sergej Lawrow.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell entgegnete am Mittwochabend, die EU werde die Ukraine weiterhin gegen die Aggression Russlands unterstützen. Diese füge der ukrainischen Bevölkerung unsägliches Leid zu.

RND/dpa

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