Trat zu Beginn von Russlands Krieg zurück

Ex-Putin-Berater liegt auf Intensivstation eines europäischen Krankenhauses

Anatoli Tschubais, damaliger Leiter der staatlichen russischen Beteiligungsgesellschaft Rusnano, während eines Nanotechnologie-Forums in Moskau. (Archivbild)

Anatoli Tschubais, damaliger Leiter der staatlichen russischen Beteiligungsgesellschaft Rusnano, während eines Nanotechnologie-Forums in Moskau. (Archivbild)

New York. Ein hochrangiger Ex-Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin liegt Berichten zufolge auf der Intensivstation eines europäischen Krankenhauses.

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Anatoli Tschubais hatte Putin zuletzt als Sonderbeauftragter für Beziehungen zu internationalen Organisationen gedient. Er war kurz nach der russischen Invasion in die Ukraine zurückgetreten und hatte Russland verlassen.

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Die bekannte russische Moderatorin Xenia Sobtschak, eine Freundin der Familie, erklärte in der Messaging-App Telegram, sie habe mit Tschubais Frau Awdotja gesprochen. Tschubais leide am Guillain-Barré-Syndrom (GBS). Sie machte keine Angaben dazu, in welcher Klinik sich Tschubais befindet.

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GBS ist eine seltene Erkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers die Nerven angreift. Sobtschak bezeichnete Tschubais Zustand als „instabil“. Tschubais hatte für seinen Rücktritt im März keine Gründe genannt. Es wurde jedoch ein Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine vermutet.

Der Rücktritt Tschubais war der hochrangigste unter einer Reihe von offiziellen Rücktritten. Tschubais ist in Russland sehr bekannt. Er hatte seit den frühen 1990er Jahren eine Reihe hoher Posten inne, unter anderem als Vize-Regierungschef und Leiter der Präsidialverwaltung unter Präsident Boris Jelzin war er etwa federführend für die Privatisierung der Privatwirtschaft mitverantwortlich.

RND/AP

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