Angst vor Cyberangriffen

FBI: Interesse russischer Hacker an US-Infrastruktur gestiegen

Ein Passwort wird auf einem Laptop über eine Tastatur eingegeben (Symbolbild)

Ein Passwort wird auf einem Laptop über eine Tastatur eingegeben (Symbolbild)

Washington. Die US-Bundespolizei FBI warnt vor einem wachsenden Interesse russischer Hacker an US-Energieunternehmen seit dem Start der russischen Invasion in die Ukraine. Einem FBI-Gutachten zufolge, in dessen Besitz die Nachrichtenagentur AP am Dienstag gelangte, haben russische Hacker mindestens fünf Energieunternehmen und mindestens 18 weitere Unternehmen in Sektoren wie der Rüstungsindustrie und der Finanzdienstleistungen auf Schwachstellen gescannt. In dem FBI-Dokument werden die betroffenen Firmen nicht identifiziert.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Das Scannen eines Netzwerks auf Fehler oder Schwachstellen ist nicht ungewöhnlich und bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Cyberattacke bevorsteht. Solche Aktivitäten können jedoch Vorläufer eines Angriffs sein.

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Steigende Bedenken in Bidens Regierung

Die auf Freitag datierte Warnung des FBI unterstreicht die gestiegenen Bedenken der US-Regierung unter Präsident Joe Biden mit Blick auf die Cybersicherheit wegen des russischen Kriegs in der Ukraine.

Am Montag hatte das Weiße Haus erklärt, Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass Russland über Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur in den USA nachdenke.

Sicherheitsberaterin frustriet über Einrichtungen kritischer Infrastruktur

Die für Cybersicherheit zuständige stellvertretende Sicherheitsberaterin des Weißen Hauses, Anne Neuberger, äußerte sich bei einer Pressekonferenz frustriert darüber, dass einige Einrichtungen der kritischen Infrastruktur es versäumten, bekannte Software-Fehler zu beheben, die von russischen Hackern ausgenutzt werden könnten.

Das FBI-Gutachten enthält 140 IP-Adressen, die demzufolge mit dem Scannen kritischer US-Infrastruktur seit mindestens März 2021 in einen Zusammenhang gebracht wurden.

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Die Aktivitäten hätten mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs zugenommen, hieß es. Die IP-Adressen würden mit Cyber-Akteuren in Verbindung gebracht, die in der Vergangenheit „zerstörerische Cyber-Aktivitäten gegen ausländische kritische Infrastruktur“ entfaltet hätten.

RND/AP

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