Frauen in der Union fordern Spitzenposten

Annette Widmann-Mauz, Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU.

Annette Widmann-Mauz, Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU.

Stuttgart. „Der niedrige Frauenanteil in der Fraktion darf jetzt nicht auch noch zu einer schwachen Vertretung der Frauen in der Fraktionsspitze führen“, sagte Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der Frauen Union, der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“.

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Im neu gewählten Bundestag ist der Frauenanteil in der Unionsfraktion auf unter zwanzig Prozent gesunken. Hintergrund ist, dass die stärker mit Frauen besetzten Landeslisten unter anderem in Bayern und Baden-Württemberg nicht zum Zuge kamen. Im Südwesten hat die CDU alle 38 Direktmandate errungen, über die Landesliste kam kein Abgeordneter in den Bundestag. So beträgt der Frauenanteil in der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe nur acht Prozent, wie die Blätter berichten.

In die gleiche Richtung argumentierte Karin Maag, Vorsitzende der Frauengruppe in der Unionsfraktion: „Alle Frauen, die bisher Führungsfunktionen in der Fraktion ausgeübt haben, haben ihre Positionen sehr kompetent ausgefüllt. Es geht weiterhin darum, geeignete Frauen in Führungspositionen zu bringen.“ Die Union müsse für Frauen wählbar bleiben. Mindestens 30 Prozent der Spitzenfunktionen sollten in die Hände von Frauen gelegt werden.

Von dpa/RND

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