Gabriel steht bei Neuwahlen nicht zur Verfügung

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD)

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD)

Naypyidaw/Berlin. Der geschäftsführende Bundesaußenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) sieht für sich keine herausragende Rolle im Fall vorgezogener Neuwahlen. Auf eine entsprechende Frage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) sagte Gabriel am Montag: „Nix da. Ich bin draußen und da bleibe ich auch.“ Am Rande eines Asien-Europa-Außenministertreffens in Myanmar, an dem 51 Länder teilnehmen, sagte Gabriel der Presse: „Alle haben die Hoffnung, dass sehr bald eine Klärung insofern zustande kommt, dass Deutschland wieder eine stabile Regierung hat. Das spüren sie ja hier in allen Gesprächen (...), dass alle sehr aufmerksam nach Deutschland schauen.“

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Zum weiteren Vorgehen seiner eigenen Partei wollte Gabriel sich nicht äußern. „Ich kann dazu nichts sagen, dazu bin ich viel zu weit weg. Ich kann das nicht beurteilen.“

Die SPD hatte sich nach ihrer Wahlniederlage mit dem schlechtesten Ergebnis der Nachkriegszeit für den Gang in die Opposition entschieden. Gabriel steht dieser Entscheidung kritisch gegenüber und hat auch stets betont, dass er gerne Außenminister bleiben würde. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass das Asien-Treffen in Myanmar sein letztes sei, sagte er nur auf Englisch: „I don't know“ („Ich weiß es nicht“).

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Von dw/RND/dpa

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