Forderung nach Übergewinnsteuer

„War von Anfang an der falsche Weg“: Grüne Jugend kritisiert Habecks Gasumlage scharf

Robert Habeck (Grüne), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Vizekanzler, spricht in Berlin vor der Presse. (Archivbild)

Robert Habeck (Grüne), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und Vizekanzler, spricht in Berlin vor der Presse. (Archivbild)

Berlin. Die Grüne Jugend kritisiert Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck aus der eigenen Partei für seine Gasumlage scharf.

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„Die Regierung sollte das Wohl der Menschen und nicht das Recht auf Gewinne in den Mittelpunkt stellen“, sagte die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich, dem Magazin „Der Spiegel“. Mit Blick auf die Idee ihres Wirtschaftsministers ergänzte sie: „Die Gasumlage war von Anfang an der falsche Weg.“

„Es kann nicht sein, dass die Gesellschaft jetzt die Verluste tragen soll, während viele Unternehmen in dieser Krise Übergewinne gemacht haben. Das kann man den Menschen, die nicht wissen, wie sie durch den Winter kommen sollen, überhaupt nicht erklären“, sagte die Co-Vorsitzende der Grünen Jugend. Stattdessen fordert Heinrich die Einführung einer Übergewinnsteuer und eines Gaspreisdeckels.

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Hintergrund ist die vom Bundeswirtschaftsministerium initiierte Gasumlage. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen die Rettung der angeschlagenen Gasversorger bezahlen - mit einer Umlage von netto 2,4 Cent pro Kilowattstunde Gas. Im Gegenzug hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, die Mehrwertsteuer auf Gas insgesamt von 19 auf 7 Prozent befristet zu senken.

RND/dpa

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