SPD spricht von „Mallorca-Gate"

Geburtstagsfeier auf Mallorca kurz nach Flutkatastrophe: NRW-Umweltministerin Heinen-Esser lehnt Rücktritt ab

Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser (CDU, Archivbild).

Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser (CDU, Archivbild).

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen hat sich Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) zum sogenannten „Mallorca-Gate“ geäußert. Hintergrund sind Medienberichte, wonach sie nur kurze Zeit nach der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz den Geburtstag ihres Mannes auf Mallorca gefeiert haben soll. Die Ministerin hatte den Bericht am Donnerstag bestätigt.

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In ihrem Statement sagte die Ministerin am Donnerstagvormittag, dass sie einen Rücktritt nach neuen Enthüllungen um ihren Mallorca-Aufenthalt nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 ablehne. Sie werde die Folgen der Hochwasserkatastrophe und das Thema der Lebensmittelversorgung infolge des Kriegs in der Ukraine weiter abarbeiten, sagte Heinen-Esser am Donnerstag vor Journalisten.

Auch weitere Politiker unter den Gästen

Auch NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU), Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) sowie der Kölner Bundestagsabgeordnete Serap Güler hätten am 23. Juli an der Party teilgenommen, hieß es weiter. Heinen-Essen stand in der Kritik, weil sie ihren Mallorca-Urlaub nach dem Hochwasser am 14. Juli zwar kurz unterbrochen, dann aber fortgesetzt hatte.

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Die SPD-Opposition sprach von einem „absoluten Skandal“ und einem „Mallorca-Gate der Landesregierung“. SPD-Partei- und Fraktionschef Thomas Kutschaty forderte umgehend Konsequenzen: „Ein solch instinkt- und pietätloses Verhalten ist durch nichts zu rechtfertigen.“ Die Ministerinnen Heinen-Esser und Scharrenbach seien auf Regierungsseite fachlich zuständig für die Hilfen nach der Flut gewesen, betonte der SPD-Oppositionspolitiker. Er sprach von einem „Schlag ins Gesicht all derer, die in dieser Katastrophe so viel verloren haben“.

RND/ag/dpa

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