Gegensätze innerhalb der Ampelkoalition

Gescheiterte Impfpflicht: SPD und Grüne stimmten mehrheitlich dafür - FDP überwiegend dagegen

Abstimmung zur Impfpflicht in der 28. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Abgeordnete beim Urnengang

Abstimmung zur Impfpflicht in der 28. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Abgeordnete beim Urnengang

Berlin. In der Impfpflicht-Abstimmung im Bundestag sind am Donnerstag Gegensätze in der Ampel-Koalition deutlich geworden. Bei SPD und Grünen unterstützten die meisten Abgeordneten den Entwurf für eine Impfpflicht zunächst ab 60 Jahren - bei der FDP lehnten ihn dagegen die meisten ab.

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So stimmten bei der SPD 179 Abgeordnete mit Ja, neun mit Nein und fünf enthielten sich, wie aus dem Ergebnis der namentlichen Abstimmung hervorgeht. Bei den Grünen stimmten 102 Abgeordnete mit Ja, sechs mit Nein und drei enthielten sich. Bei der FDP stimmten fünf Abgeordnete mit Ja, aber 79 mit Nein.

Unübliche Abstimmung im Parlament

In der Abstimmung galten keine sonst üblichen Fraktionsvorgaben, es wurde auch kein Regierungsentwurf eingebracht. Insgesamt votierten 378 Abgeordnete gegen den Vorschlag, den Abgeordnete aus SPD, FDP und Grünen vorgelegt hatten. Dafür stimmten 296 und neun enthielten sich.

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Für den Entwurf votierten demnach auch drei Abgeordnete aus der Union und sieben Linke-Abgeordnete. Die AfD stimmte komplett dagegen.

RND/dpa

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