Interaktive Grafik zur Abstimmung

Impfpflicht ab 60 gescheitert: Welcher Abgeordnete hat wie abgestimmt?

Keine Mehrheit für die Impfpflicht: Ein Abgeordneter des Deutschen Bundestags wirft seine Stimmkarte bei der Abstimmung in die Wahlurne.

Keine Mehrheit für die Impfpflicht: Ein Abgeordneter des Deutschen Bundestags wirft seine Stimmkarte bei der Abstimmung in die Wahlurne.

Am Ende war das Nein deutlich: 378 Abgeordnete sprachen sich in der Abstimmung am Donnerstag gegen den Antrag der Impfpflichtbefürwortenden aus, der eine verpflichtende Beratung und eine Impfpflicht für über 60-Jährige ab Herbst vorgesehen hatte. Dafür waren lediglich 296 Abgeordnete – eine deutliche Niederlage für Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

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Große Teile der Neinstimmen kamen erwartungsgemäß von der Unionsfraktion und der AfD – aber auch von der FDP. Nur fünf Abgeordnete der Fraktion der Freien Demokraten stimmte für den Antrag. 79 stimmten dagegen beziehungsweise später für den Antrag der Gruppe um den stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki.

Welcher und welche Abgeordnete hat wie zur Impfpflicht ab 60 abgestimmt? Das sehen Sie in unserer Übersicht:

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Auch Mitglieder der Ampelfraktionen SPD und Grüne stimmten gegen den Kompromiss, der eine Impfpflicht ab 60 Jahren und eine verpflichtende Beratung für alle ab 18 Jahren vorgesehen hätte. Allerdings war die Zahl der Abweichler der beiden Fraktionen gering, die Abstimmung war vorab eigentlich auch ohne Fraktionszwang vorgesehen. Bei der Linken stimmten 29 Abgeordnete gegen den Antrag und sieben dafür.

RND/joc/sag

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