Irak will sächsische IS-Kämpferin nicht ausliefern

Im Juli nahm die irakische Armee Linda W. in Mossul fest.

Im Juli nahm die irakische Armee Linda W. in Mossul fest.

Berlin/Pulsnitz. Der Irak müsse der eigenen Bevölkerung demonstrieren, dass er Härte gegen inhaftierte IS-Anhänger an den Tag lege, hieß es zur Begründung, wie die „Berliner Zeitung“ (Donnerstag) unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise berichtet.

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Zudem zeige sich die 16-Jährige, die im Islamischen Staat eine logistische Rolle gehabt haben soll, uneinsichtig. Weitere Probleme bestünden darin, dass mit dem Irak kein Auslieferungsabkommen existiere und die Bundesregierung überdies erklären müsse, warum sie sich für eine uneinsichtige Islamistin einsetze.

Die damals 15-Jährige Schülerin war im Sommer 2016 heimlich über Frankfurt am Main und Istanbul nach Syrien ausgereist. Im Juli tauchte Linda W. dann im irakischen Mossul auf und sitzt seither in einem Militärgefängnis in der Nähe des Flughafens von Bagdad. Der Bundesnachrichtendienst hatte dem Bericht zufolge zwischenzeitlich Kontakt zu ihr.

Von epd/RND

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