IS-Kämpfer dürfen in Bussen abziehen

Dieses von der Syrian Central Military Media zur Verfügung gestellte Bild zeigt die Busse, mit denen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat aus dem Ostlibanon abgezogen werden sollen.

Dieses von der Syrian Central Military Media zur Verfügung gestellte Bild zeigt die Busse, mit denen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat aus dem Ostlibanon abgezogen werden sollen.

Beirut. Nach dem Ende der Kämpfe mit der libanesischen Armee sind rund 400 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den Osten des Nachbarlands Syrien abgezogen. Etwa 30 Busse und Krankenwagen brächten die Extremisten und ihre Familien in die syrische Provinz Dair as-Saur, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Die Provinz steht größtenteils noch unter der Kontrolle der Terrormiliz.

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Damit wird ein Abkommen umgesetzt, das der IS mit der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah vereinbart hatte. Es sieht im Gegenzug vor, dass der IS die Leichen von gefallenen Hisbollah-Kämpfern übergibt.

Die libanesische Armee hatte vor rund zehn Tagen im Osten des Landes eine Offensive gegen den IS begonnen. Dort beherrschte die Miliz ein kleines Gebiet nahe der Grenze zu Syrien. Nach dem Abkommen der Hisbollah mit dem IS stellte die Armee die Kämpfe ein.

Bereits am Sonntag hatte das libanesische Militär berichtet, es habe nahe der Grenzstadt Arsal die Leichen von acht Soldaten geborgen, die 2014 in die Hände des IS gefallen waren. Die Männer seien offenbar bereits 2015 ermordet worden. Ein neunter seit 2014 vermisster Soldat soll sich dem IS angeschlossen haben.

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Von dpa/RND

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