Israel: Start der vierten Corona-Impfung

Ein Israeli erhält im Sheba Medical Center in Ramat Gan seine vierte Impfung gegen das Corona-Virus.

Jerusalem. Israel bietet wegen des Coronavirus besonders gefährdeten Personen eine vierte Impfung dagegen an. Bekommen würden diese zuerst Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, teilte Nachman Asch vom israelischen Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

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Ihm zufolge könnte weiteren Menschen eine vierte Impfung ermöglicht werden. Israel ist eines der ersten Länder, die die vierte Impfung zur Verfügung stellen.

Die Klinik Scheba bei Tel Aviv kündigte an, dass ab Freitag Patienten für Herztransplantationen eine vierte Impfung bekämen. Dort war die Wirksamkeit einer vierten Impfung untersucht worden.

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Rund 150 Mitarbeiter des Gesundheitswesens wurden bei der Studie mit dem Impfstoff von Pfizer und Biontech geimpft, nachdem sie im August eine Auffrischungsimpfung erhalten hatten.

Land will federführende Rolle übernehmen

In Israel haben etwa zwei Drittel der knapp 9,5 Millionen Menschen mindestens eine Dosis eines Impfstoffs gegen das Coronavirus bekommen. Wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht, haben rund 4,2 Millionen drei Dosen bekommen.

Das Land werde eine federführende Rolle dabei übernehmen, dass es vierte Impfungen gebe, teilte der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett mit. „Die Strategie Israels, um Omikron zu überwinden, ist klar: Je größer die Welle, desto größer der Schutz, den wir brauchen werden, um sie zu überwinden“, ließ er wissen.

Auch Anti-Virus-Pille von Pfizer auf dem Markt

Neben der vierten Impfung gibt es in Israel jetzt auch die Anti-Virus-Pille Paxlovid von Pfizer, die gegen schwere Symptome einer Coronavirus-Infektion zu Hause eingenommen werden kann. Israelische Medien berichteten, dass die erste Ladung für das Land aus 20 000 Dosen bestehe. Israel ist einer der ersten Empfänger dieser Pille.

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Chile hatte vergangene Woche bekanntgegeben, dass dort ab Februar eine vierte Impfung ermöglicht werde.

RND/AP

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