Supermächte unter sich

Biden und Xi bleiben in Kontakt: Im Telefonat geht es auch um heikle Themen

US-Präsident Joe Biden (l.) und Xi Jinping, Staats- und Parteichef von China

US-Präsident Joe Biden (l.) und Xi Jinping, Staats- und Parteichef von China

Washington. US-Präsident Joe Biden wird am Donnerstagvormittag (Ortszeit) mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sprechen. Es sei ihr fünftes Telefonat seit Bidens Amtsantritt, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Der US-Präsident hatte das Gespräch bereits zu Beginn der Woche in Aussicht gestellt, aber noch keinen Termin genannt. Biden und Xi hatten zuletzt im März miteinander gesprochen. Dabei hatte der US-Präsident Chinas Staats- und Parteichef vor einer Unterstützung Russlands beim Krieg gegen die Ukraine gewarnt.

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Jüngst hatte China die USA vor einer möglichen Taiwan-Reise der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gewarnt. Die chinesische Führung betrachtet das freiheitliche Taiwan als Teil der kommunistischen Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Seit der Invasion Russlands in die Ukraine sind die Sorgen gewachsen, dass auch Peking seine Drohungen eines Tages wahr machen könnte. Peking hatte erklärt, eine solche Reise würde als Provokation betrachtet.

China lässt dritten Flugzeugträger „Fujian“ vom Stapel

Das Land überholt damit Großbritannien, wo zwei dieser Schiffe einsetzbar sind. Nur die Vereinigten Staaten sind mit elf Flugzeugträgern besser ausgerüstet.

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Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sagte am Mittwoch, es sei wichtig, dass Biden und Xi sich regelmäßig austauschen. „Der Präsident möchte sicherstellen, dass die Kommunikationslinien mit Präsident Xi offen bleiben, weil sie das müssen. Es gibt Themen, bei denen wir mit China zusammenarbeiten können, und es gibt Themen, bei denen es offensichtlich Reibungen und Spannungen gibt“, sagte er. Als mögliche Gesprächsthemen nannte er etwa Taiwan und den Ukraine-Krieg.

RND/dpa

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