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Luftangriffe

Nächster Krieg: Saudi Arabien fliegt Luftangriffe auf Ziele im Jemen

Kinder spielen am Freitag im Lager Dharawan für Binnenflüchtlinge in der Nähe von Sanaa, Jemen.

Sanaa. Kampfflugzeuge der Kriegskoalition unter Führung Saudi-Arabiens haben eine Reihe von Luftangriffen gegen Ziele im Jemen geflogen. Dabei seien die Hauptstadt Sanaa und Hudeida am Roten Meer attackiert worden, wo es Gefahrenquellen für Saudi-Arabien gegeben habe, zitierte die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Samstag Koalitionssprecher Turki al-Malki.

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Nach Angaben der schiitischen Huthi-Rebellen wurden mindestens sieben Personen getötet und drei weitere verletzt, darunter auch Frauen und Kinder.

Im Internet verbreitete Bilder zeigten Flammen und Rauchwolken über Sanaa und Hudeida. Das Medienbüro der Huthis erklärte, die Angriffe hätten Gebäude für Wachpersonal einer Sozialversicherung getroffen. Beweise legte das Büro nicht vor und lies auch keine Journalisten zum Schauplatz des Geschehens.

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In Hudeida seien Ölanlagen getroffen worden, hieß es weiter. Dies sei ein Verstoß gegen den 2018 für die Stadt geschlossenen Waffenstillstand. Auch die nahe gelegene Hafenstadt Port Salif sei bombardiert worden. Koalitionssprecher Al-Malki war für eine Stellungnahme dazu zunächst nicht zu erreichen.

Die vom Iran unterstützten Huthis hatten am Freitag mehrere Ziele in Saudi-Arabien angegriffen und unter anderem einen Öltank in Dschidda getroffen, wo am Wochenende ein Rennen der Formel 1 stattfinden soll. Nach längeren Diskussionen mit den Fahrern teilten die Formel 1 und der Automobilsportverband FIA mit, der Große Preis von Saudi-Arabien werde gestartet. Die saudi-arabischen Behörden hätten erklärt, das Rennen sei sicher.

Saudi-Arabien führt ein Militärbündnis arabischer Staaten, das seit 2015 die international anerkannte Regierung des Jemens im Krieg gegen die Huthis unterstützt. Die Rebellen haben in letzter Zeit wiederholt Saudi-Arabien mit Raketen beschossen.

RND/AP

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