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Kommentar

Kreml treibt Russland in Informationsloch: Putin hat Angst

Der russische Präsident Wladimir Putin schränkt die Pressefreiheit im Land weiter ein.

Berlin. Dass der Kreml die Presse- und Informationsfreiheit weiter einschränkt, überrascht nicht. Dieser Schritt offenbart aber wieder einmal Wladimir Putins Furcht vor der Wahrheit. Putin will vor seinem eigenem Volk verschleiern, was er mit seinem blutigen Angriffskrieg in der Ukraine anrichtet. Dass kleine Kinder in Luftschutzbunkern ausharren müssen, um vor seinen Bomben zu fliehen. Dass er neben militärischen Zielen auch zivile Orte angreift und dass er junge Soldaten in den Krieg schickt, die teilweise gar nicht wissen, warum sie dort sind.

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Gesetze sind eine Verzweiflungstat Putins

Der Kreml erlässt neue Gesetze, damit diese brutalen Fakten die Menschen in Russland nicht mehr erreichen. Die Gesetze sind eine Verzweiflungstat Putins: Er hat Angst, dass wegen der Berichte über die grausamen Taten seiner Streitkräfte die Stimmung im Land weiter kippt.

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Man darf sich nichts vormachen: Es ist fatal, dass soziale Netzwerke gesperrt werden und dass westliche Medien gezwungen sind, ihre Arbeit einzuschränken. Protestbewegungen leben von freier Information, von der Verbreitung der Fakten und den Aufrufen zu Demonstrationen über soziale Plattformen.

Doch die Wahrheit findet immer einen Weg nach draußen. Sei es durch die verzweifelten Anrufe von Ukrainern an Freunde und Familienmitglieder in Russland oder durch mutige Menschen, die Schlupflöcher im Internet nutzen und etwa über Bewertungsforen Informationen verbreiten.

Putin kann zwar Dekrete erlassen – doch zahlreiche Russinnen und Russen haben bereits bewiesen, dass sie keine Angst vor ihm haben. Sie gehen zu Tausenden auf die Straße, um gegen den Krieg zu demonstrieren. Dafür werden sie verhaftet. Sie gefährden ihre eigene Freiheit, um für die Freiheit der Ukrainerinnen und Ukrainer zu demonstrieren. Die Forderung nach Gerechtigkeit lässt sich im Gegensatz zu Internetseiten nicht abschalten.

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