Krieg in der Ukraine

Ex-Kremlchef Medwedew: Keine Einigung zu Bedingungen der „politisch Impotenten“ im Westen

Zeigt sich mit Blick auf Russlands Krieg in der Ukraine erneut siegessicher: der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew.

Zeigt sich mit Blick auf Russlands Krieg in der Ukraine erneut siegessicher: der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew.

Moskau. Der frühere Kremlchef Dmitri Medwedew hat dem Westen politische Impotenz vorgeworfen und sich mit Blick auf Russlands Krieg in der Ukraine erneut siegessicher gezeigt. „Russland erreicht alle gesetzten Ziele. Und es wird Frieden geben. Zu unseren Bedingungen“, schrieb der Vizechef des russischen Sicherheitsrates am Dienstag in seinem Blog im Nachrichtenkanal Telegram. Es werde keine Einigung geben zu den Bedingungen der „politisch Impotenten“ in der EU und in den USA, meinte er.

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Einmal mehr kritisierte der frühere russische Präsident auch, dass die USA „unkontrolliert“ Waffen in die Ukraine liefern würden. „Die USA brauchen ein neues Afghanistan, zu dem nun gezielt die Ukraine gemacht wird.“ Waffenhändler in den USA und in der Ukraine würden sich die Taschen vollhauen, schrieb er. Es bestehe die Gefahr, dass die Systeme und die Munition in die Hände von Verbrechern auf der ganzen Welt gerieten, warnte er. „Für die Terroristen und die Radikalen wird es mehr todbringende Typen von Waffentechnik geben.“

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Das Verteidigungsministerium teilte indes in seinem neuen Lagebericht zum Krieg in der Ukraine mit, dass bei russischen Angriffen in Odessa am Schwarzen Meer weitere Lager mit Munition aus den USA und aus europäischen Staaten vernichtet worden seien. Zerstört worden seien auch Depots in den Gebieten Donezk, Saporischschja und Dnipropetrowsk. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

RND/dpa

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