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Libyen: Mehr als 150 Migranten aus geheimem Gefängnis gerettet

Migranten auf der Flucht: In Libyen nutzten Schleuser die Verzweiflung der Menschen und das Chaos in dem Land für ihre Zwecke.

Migranten auf der Flucht: In Libyen nutzten Schleuser die Verzweiflung der Menschen und das Chaos in dem Land für ihre Zwecke.

Kairo. Die libyschen Behörden haben nach eigenen Angaben bei einer Razzia in einem geheimen Gefängnis mindestens 156 afrikanische Migranten befreit, darunter 15 Frauen und fünf Kinder. Der Zugriff auf das von Menschenschmugglern genutzte Haus sei am Sonntag in der Stadt Kufra erfolgt.

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Den Hinweis auf das geheime Gefängnis habe ein von dort geflüchteter Migrant gegeben. Nach dessen Angaben wurde dort auch gefoltert, teilte das Sicherheitsamt mit. Mindestens sechs Schleuser seien festgenommen worden.

Schleuser nutzten Chaos für ihre Zwecke

Die geretteten Migranten aus Somalia, Eritrea und dem Sudan seien in einem Zufluchtszentrum mit Essen, Kleidung und Decken versorgt worden.

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Schleuser haben das Chaos in Libyen nach dem Volksaufstand von 2011 für ihre Zwecke ausgenutzt. Sie schickten verzweifelte Migranten in seeuntüchtigen Booten über das Mittelmeer. Tausende Menschen sind im Mittelmeer ertrunken. Andere sind im Gewahrsam von Schleusern oder in überfüllten Hafteinrichtungen gelandet.

RND/AP

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