Manuela Schwesig wirft Merkel „Dreistigkeit“ vor

SPD-Vize Manuela Schwesig.

SPD-Vize Manuela Schwesig.

Berlin. „Frau Merkel hat in zwölf Jahren wenig für Frauen getan. Vier Wochen vor der Bundestagswahl entdeckt sie nun das Thema für sich. Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten“, sagte Manuela Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Verbesserungen für die Gleichberechtigung konnten nur gegen Frau Merkel erzwungen werden, die auf Druck der SPD eingeführte Frauenquote hat sie verwässert und das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit blockiert“, kritisierte Schwesig, die bis Anfang Juli als Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Kabinett saß.

Merkel hatte am Samstag bei einer Veranstaltung der Frauen-Union angekündigt, die Wirtschaft notfalls mit schärferen Regeln zu mehr Frauenförderung zu zwingen.

Von RND

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