Rückgang der Produktion und Braindrain?

Medien: Geheimbericht warnt den Kreml vor wirtschaftlichen Schäden

Tanks eines staatlichen russischen Unternehmens, das die Erdöl-Pipelines des Landes betreibt, im Ölterminal von Ust-Luga. Einem internen Bericht zufolge könnte der russischen Wirtschaft eine tiefe Rezession drohen (Symbolbild).

Tanks eines staatlichen russischen Unternehmens, das die Erdöl-Pipelines des Landes betreibt, im Ölterminal von Ust-Luga. Einem internen Bericht zufolge könnte der russischen Wirtschaft eine tiefe Rezession drohen (Symbolbild).

Moskau. Ein vertrauliches Dokument aus Russland soll belegen, dass sich Moskau langfristig mit dramatischen Schäden für die Wirtschaft des Landes konfrontiert sehen könnte. Bisher hatte sich der Kreml trotz der Sanktionen des Westens stets optimistisch gezeigt Die russische Expertenanalyse soll Medienberichten zufolge hingegen vor einer Rezession, einem Rückgang der Produktion und einem Abwandern von Spezialisten – einem sogenannten Braindrain – warnen.

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Wie das Nachrichtenportal „Bloomberg“ berichtet, muss sich Russland dem internen Bericht zufolge auf eine längere und tiefere Rezession einstellen, als das Land bisher öffentlich zugegeben hat. Die Sanktionen aus den USA und Europa behinderten demnach den Staat in Sektoren, auf die sich Russland jahrelang verlassen habe.

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Auch Moskau sei von Problemen mit der Energieversorgung betroffen. Der Gaslieferstopp nach Europa könne den Kreml demnach bis zu 6,6 Milliarden Dollar kosten, gleichzeitig verursachten die Sanktionen einen „Mangel an Technologie“ bei der Energieerzeugung.

Russland erlebt wirtschaftlichen Rückgang um bis zu 11,9 Prozent

Laut „bloomberg.de“ hatten russische Offizielle die Auswirkungen der Sanktionen bisher heruntergespielt – der aktuelle Bericht male hingegen ein anderes Bild. Die Prognosen zeigen darin einen wirtschaftlichen Rückgang zwischen 8,3 und 11,9 Prozent. Weiter heißt es, dass sich die russische Wirtschaft erst gegen Ende des Jahrzehnts auf das Vorkriegsniveau erholen könnte.

Gleichzeitig erwarten die Experten eine Abwanderung von IT-Spezialisten. 200.000 IT-Experten könnten das Land bis 2025 verlassen. Das interne russische Dokument soll für ein Treffen von russischen Spitzenbeamten im August entworfen worden sein und lag dem Nachrichtenportal vor.

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RND/ag

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