CDU feiert Erfolg Daniel Günthers

Merz: Wahlsieg in Schleswig-Holstein „Rückenwind“ für NRW

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig Holstein, spricht neben Friedrich Merz, CDU Bundesvorsitzender bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des CDU Bundesvorstands nach der Landtagswahl in dem nördlichsten Bundesland. Die CDU erreichte in der Wahl das beste Ergebnis.

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig Holstein, spricht neben Friedrich Merz, CDU Bundesvorsitzender bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des CDU Bundesvorstands nach der Landtagswahl in dem nördlichsten Bundesland. Die CDU erreichte in der Wahl das beste Ergebnis.

CDU-Chef Friedrich Merz hat dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günter, am Montagnachmittag für den deutlichen Wahlerfolg der CDU bei der Landtagswahl am Sonntag gratuliert. Merz lobte den Wahlsieger als „überragenden Ministerpräsidenten“ mit „überragenden Kompetenz- und Zustimmungswerten“. Gleichzeitig habe die CDU in Nordrhein-Westfalen mit diesem Wahlergebnis jetzt Rückenwind bekommen, sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Günther, der stellvertretenden CDU-Vorsitzende Karin Prien und Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

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Die Konkurrenz sei bei der bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen härter, gab Merz zu. Allerdings sei er sich sicher, nächste Woche wieder ein gutes Wahlergebnis präsentieren zu können, erklärte der CDU-Chef. Merz sprach am Montag von einer großen Mobilisierung der CDU-Wählenden. „Die Stimmung hat sich in den letzten Tagen deutlich verbessert“, sagte Merz mit Blick auf ein enges Rennen zwischen Christ- und Sozialdemokraten am Sonntag.

Auch der CDU-Generalsekretär Mario Czaja kündigte zuletzt an, auch in Nordrhein-Westfalen ein „fantastisches Ergebnis“ wie in Schleswig-Holstein erreichen zu wollen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland finden am 16. Mai Landtagswahlen statt.

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Bundespartei zieht Lehren in der personellen Aufstellung

Merz lobte die CDU im Nordwesten besonders für ihre diverse personelle Aufstellung im vorangegangenen Wahlkampf. Die Bundespartei könne sich daran ein Vorbild nehmen, sagte der CDU-Chef: „Wir haben auch das Thema Diversität in der personellen Aufstellung für die Union behandelt“, erklärte Merz mit Hinblick auf die Gespräche im Präsidium und Bundesvorstand am Montagmorgen. Günther und Prien warben bei der Pressekonferenz auch für eine bundesweite verbindliche Frauenquote.

In Schleswig-Holstein gewann die CDU die Landtagswahl mit 43,4 Prozent der Stimmen (plus 11,4 Punkte). Die SPD rutschte mit 16,0 Prozent auf ihr historisch schlechtestes Ergebnis ab (minus 11,3 Punkte) und fiel hinter die Grünen zurück. Die erreichten mit 18,3 Prozent ihr bislang bestes Wahlergebnis (plus 5,4 Punkte).

Gleiches gilt für den Südschleswigschen Wählerverband (SSW), der mit 5,7 Prozent das beste Ergebnis seit seiner Gründung einfuhr. Die FDP, bislang Teil der Jamaika-Koalition, fiel auf 6,4 Prozent ab (minus 5,1 Punkte). Die AfD flog mit 4,4 Prozent erstmals in Deutschland wieder aus einem Landesparlament (minus 1,5 Punkte).

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RND/hyd/dpa

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