Wegen drohender Gaskrise

„Nord Stream 2 öffnen“ - CDU-Politiker Bommert will Protesten vorbeugen

Ein Bild auf einem bemalten Container des geschlossen Informatioszentrums im Industriehafen von Lubmin zeigt den Verlauf der Gas-Pipeline Nord Stream 2.

Ein Bild auf einem bemalten Container des geschlossen Informatioszentrums im Industriehafen von Lubmin zeigt den Verlauf der Gas-Pipeline Nord Stream 2.

Potsdam. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im brandenburgischen Landtag, Frank Bommert, hat angesichts der drohenden Gaskrise eine Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 gefordert. Er sagte der „Süddeutschen Zeitung“, es sei „völlig klar“, dass man Nord Stream 2 jetzt öffnen müsse. „Das wäre auch eine Möglichkeit, um Putin zu testen: Will er liefern oder nicht?“ Auch aus der Linksfraktion waren unter anderem Äußerungen zu hören, für die Sicherung der Energieversorgung dürfe es keine Tabus geben.

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CDU-Politiker Bommert befürchtet als Folge der Energiekrise Proteste in der Bevölkerung. Er sagte der Zeitung: „Da ist der größte Zündstoff drin. Wenn die Preise weiter steigen, dann treibt es die Menschen irgendwann auf die Straße.“

Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil (SPD) wandte sich in der Zeitung gegen ein Öffnen von Nord Stream 2. „Wer will schon, dass Deutschland klein beigibt und sich kaufen lässt - das ist keine Option.“

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Eine Inbetriebnahme der Pipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland lehnt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ab. Die Bundesregierung hatte das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 auf Eis gelegt.

RND/dpa

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