Reaktion auf südkoreanisch-amerikanisches Manöver?

Nordkorea mit erneutem Waffentest – zwei Marschflugkörper ins Gelbe Meer abgefeuert

Es ist nicht das erste Mal, dass Nordkorea diverse Arten von Raketen testet. (Symbolbild)

Es ist nicht das erste Mal, dass Nordkorea diverse Arten von Raketen testet. (Symbolbild)

Seoul. Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben bei einem neuen Waffentest zwei Marschflugkörper abgefeuert. Die beiden mutmaßlichen Lenkflugkörper seien in Richtung Gelbes Meer geflogen, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul am Mittwoch mit. Zunächst war unklar, wie weit sie flogen.

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Die nordkoreanischen Tests fallen damit unmittelbar in eine Zeit wachsender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Nur einen Tag zuvor hatten Südkorea und die USA die größten gemeinsamen Sommerübungen seit fünf Jahren angekündigt. Die jährlichen Übungen sollen am nächsten Montag beginnen und bis zum 1. September dauern, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul am Dienstag mit. Zur Zahl der teilnehmenden Soldaten machte die Behörde keine Angaben.

Marschflugkörper-Tests sind legal

In Seoul wurde eine scharfe Reaktion Nordkoreas auf das bevorstehende Manöver befürchtet. Die Führung des weithin abgeschotteten Landes wirft den USA regelmäßig vor, deren Manöver mit Südkorea dienten der Vorbereitung eines Angriffs. Washington und Seoul bestreiten das und betonen, die Übungen sollen die Verteidigungsfähigkeiten verbessern.

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Kim Jong Un und Wladimir Putin bei einem Treffen im Jahr 2019 in Wladiwostok.

Wladimir Putin und Kim Jong Un: Was plant dieses Duo des Schreckens?

Russland und Nordkorea wollen „engere Verbindungen“ – und lassen im Westen böse Ahnungen wachsen. Im russischen Staatsfernsehen heißt es, Nordkoreas Kim Jong Un habe Moskau bereits 100.000 Soldaten angeboten für den Krieg gegen die Ukraine. Auch wenn das wohl übertrieben ist: Dieses Diktatorenduo könnte die Welt verändern. Eine Analyse von Matthias Koch.

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch atomare Sprengköpfe tragen können. Tests von Marschflugkörpern hingegen unterliegen nicht den Sanktionen gegen das weithin abgeschottete Land. Anders als ballistische Raketen verfügen Marschflugkörper über einen permanenten eigenen Antrieb. Nordkorea hat dieses Jahr bereits mehrfach Raketen getestet.

RND/dpa

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