Obama attackiert Trumps Einwanderungs-Politik

Trumps Entscheidung, das „Dreamer“-Programm abzuwickeln, sei „grausam“, sagt der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf Facebook.

Trumps Entscheidung, das „Dreamer“-Programm abzuwickeln, sei „grausam“, sagt der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf Facebook.

Washington. "Hier geht es um junge Leute, die in Amerika aufgewachsen sind. Die in unseren Schulen unterrichtet wurden, junge Erwachsene, die ihre Karriere starten, Patrioten, die den Treueschwur auf unsere Fahne leisten", schrieb Obama. "Sie hinauszuwerfen, senkt unsere Arbeitslosenquote nicht, mindert nicht die Steuerlast von irgendwem und erhöht auch keine Arbeitslöhne", fuhr Obama fort.

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Er hatte als Präsident im Jahr 2012 ein Programm aufgelegt, das es 800.000 Kindern von illegalen Zuwanderern ermöglichte, problemlos in den USA zu leben. Trump beendete das Programm am Dienstag. Es sei nicht vereinbar mit Recht und Gesetz und widerspreche der Verfassung.

Barack Obamas Facebook-Seite.

Barack Obamas Facebook-Seite.

Obama erklärte, er habe jahrelang erfolglos den Kongress gebeten, endlich ein Gesetz vorzulegen, dass die Situation der sogenannten „Dreamer“ regele. Dies sei nicht geschehen, bis er selbst mit einer Präsidenten-Anordnung zur Tat geschritten sei. Es sei völlig sinnlos, gut ausgebildete, fähige Leute des Landes zu verweisen. Darüber hinaus sei es unmenschlich. „Viele von ihnen können keine andere Sprache als Englisch“, schrieb Obama weiter. Alle seien durch strikte Prüfungen gegangen und stellten kein Sicherheitsrisiko dar.

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Von RND/dpa

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