Eröffnung der Hannover-Messe

Scholz erleichtert über Haltung der Industrie zu Russland-Sanktionen

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt Antonio Costa, Premierminister der Portugiesischen Republik zur Eröffnung der Messe.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt Antonio Costa, Premierminister der Portugiesischen Republik zur Eröffnung der Messe.

Hannover. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Rückhalt der Industrie bei den Sanktionen gegen Russland begrüßt. Die Hannover Messe finde auch vor dem Hintergrund des „furchtbaren Krieges“ Russlands gegen die Ukraine statt, sagte Scholz zur Eröffnung der Messe am Sonntagabend. „Deshalb ist es ganz wichtig zu wissen, dass die Wirtschaft, die Industrie, hinter den Maßnahmen steckt und steht, die wir ergriffen haben, um Russland zu überzeugen, diesen Krieg zu beenden, zum Beispiel auch die Sanktionen.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle Entwicklungen im Liveblog +++

Die Folgen des Angriffs wie die Debatte um sichere Energie machten umso deutlicher, dass die wirtschaftliche Transformation vorangebracht werden müsse, sagte Scholz. Es brauche dazu neue Verfahren und Prozesse. „Diese Messe zeigt, dass das geht und dass wir es mit großem Tempo schaffen werden.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Scholz sprach sich erneut dagegen aus, den internationalen Handel wegen der aktuellen Krisen zurückzudrehen. „Gleichzeitig ist das, was wir heute erleben, ein Zeichen dafür, dass wir miteinander zusammenarbeiten müssen und die wirtschaftliche Transformation unserer Gesellschaft voranbringen müssen.“

Scholz betont Dringlichkeit der industriellen Transformation

Als aktueller Präsident der sieben größten Industrienationen (G7) will Bundeskanzler Olaf Scholz eine Vereinigung ins Leben rufen.

David Ashurov (23) und seine Mutter Rina Ashurova (48) betreiben das russische Bistro „Arbat“ in Rostock.

„Haut ab – euch will hier keiner!“

Viele russische Unternehmer in Mecklenburg-Vorpommern erleben seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine Ausgrenzung und Hass. Aber nicht alle machen schlechte Erfahrungen. Ein Ortsbesuch.

Ähnlich äußerte sich Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne): „Halten wir uns an ihr fest, richten wir sie aber neu aus“, sagte Habeck zur Globalisierung. „Wir dürfen nicht einkehren in den Sprech eines neuen Nationalismus. Dann landen wir irgendwann bei Brexit und Donald Trump.“

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken